Tour de Romandie: Florian Lipowitz muss sich Tadej Pogacar trotz aller Attacken bei Bergankunft geschlagen geben

Florian Lipowitz hat auf der Schlussetappe der Tour de Romandie alles versucht, doch am Ende musste er sich Tadej Pogacar geschlagen geben. Mehrfach attackierte er den Weltmeister im Schlussanstieg, doch der Slowene war nicht zu schlagen und feierte am Ende seinen vierten Tagessieg bei der Rundfahrt in der Schweiz. Damit machte er auch den Gesamtsieg perfekt, Lipowitz wurde jeweils Zweiter.

Highlights der Schlussetappe: Lipowitz attackiert Pogacar mehrfach

Quelle: Eurosport

Im Tagesziel von Leysin lag Pogacar (UAE) drei Sekunden vor Lipowitz (Red Bull-Bora-hansgrohe) und sieben Sekunden vor dessen Teamkollege Primoz Roglic.
In der Gesamtwertung baute Pogacar seinen Vorsprung auf 42 Sekunden zu Lipowitz aus, Dritter wurde der Franzose Lenny Martinez (Bahrain) mit 2:44 Minuten Abstand.
Auf dem schwierigen Teilstück am Sonntag über 178,2 km von Lucens nach Leysin ärgerte Lipowitz den Weltmeister ein weiteres Mal. Auf dem 14,3 Kilometer langen und durchschnittlich 5,9 Prozent steilen Schlussanstieg fuhren die beiden besten Fahrer der Rundfahrt im Finale vorneweg, Lipowitz setzte dabei mehrere Attacken, die allerdings verpufften. Auf den letzten Metern zog Pogacar am Deutschen vorbei und sicherte sich bei seinem Romandie-Debüt den vierten Tagessieg.
"Florian attackiert zuerst, er hat einen guten Job gemacht", lobte der Slowene seinen deutschen Verfolger: "Zum Glück konnte ich am Hinterrad bleiben. Er hat sehr früh attackiert. Es war ein harter Kampf bis zur Ziellinie."
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Pogacar lobt Lipowitz nach Bergankunft: "Echt guter Job"

Quelle: Eurosport

Lipowitz nach Duell mit Pogacar zuversichtlich

Es sei ein "sehr gutes Gefühl, wenn man an Pogis Hinterrad dranbleiben kann – auch wenn es nicht ganz gereicht hat", hatte Lipowitz am Samstag nach seinem zweiten Rang bei der Königsetappe gesagt und schon hoffnungsvoll Richtung Sommer mit dem Highlight Tour de France geblickt: "Das gibt auf jeden Fall Zuversicht für die kommenden Wochen. Wenn wir weiter so arbeiten, dann läuft das."
"Ich kann stolz sein, wie die Woche lief", sagte Lipowitz bei Eurosport: "Er (Pogacar) war auch am Limit, denke ich."
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Lipowitz zieht Frühjahrs-Bilanz: "Stärker als letztes Jahr"

Quelle: Eurosport

Der Ulmer Lipowitz hatte erst im April mit dem zweiten Gesamtrang bei der Baskenland-Rundfahrt starke Frühform bewiesen. Damals musste er sich in Abwesenheit des amtierenden Weltmeisters und viermaligen Tour-Siegers Pogacar nur dem 19 Jahre alten Ausnahmetalent Paul Seixas (Frankreich/Décathlon) geschlagen geben.
Im teaminternen Vergleich mit dem belgischen Doppel-Olympiasieger Remco Evenepoel bewies Lipowitz abermals seine Verlässlichkeit bei Rundfahrten. 2024 bereits hatte er bei der Tour de Romandie als Gesamtdritter aufhorchen lassen. 2025 folgten Platz zwei bei Paris - Nizza, Rang vier bei der Baskenland-Rundfahrt und Platz drei bei der Dauphiné - und natürlich Rang drei bei der Tour de France. In diese Saison war Lipowitz als Dritter bei der Katalonien-Rundfahrt im März gestartet.
(SID)
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Pogacar nicht zu schlagen: Lipowitz unterliegt im direkten Duell

Quelle: Eurosport


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