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Tödlicher Sturz von Muriel Furrer wirft Fragen auf - UCI-Präsident: "Hätten wir sie früher gefunden ..."
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Update 29/09/2024 um 14:59 GMT+2 Uhr
Der tödliche Sturz von Muriel Furrer bei der Rad-WM in Zürich wirft noch immer viele Fragen auf. Mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen der Behörden gibt es vom Weltverband UCI keine Details zu Sturz, Bergung und Erstversorgung der jungen Schweizerin, die im Alter von 18 Jahren an den Folgen ihrer schweren Kopfverletzungen starb. Doch ein Satz des UCI-Präsidenten lässt tief blicken.
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Quelle: Eurosport
Am Rande der WM stellte sich David Lappartient der Presse und gab sich erschüttert vom tragischen Ereignis: "Du fährst nicht Fahrrad, um zu sterben", sagte der Franzose.
Aber genau das geschah, als Furrer auf dem Rundkurs von der Strecke abkam und sich dabei tödliche Verletzungen zuzog. "Wir wissen nicht genau, was passiert ist und das ist nun der Job der Behörden, um das zu ermitteln und zu untersuchen. Und dabei haben sie unser volles Vertrauen", sagte Lappartient und äußerte sich dann doch zu einem Detail, das viele Fragen aufwirft.
Denn einigen Zeitungsberichten zufolge lag Furrer längere Zeit unentdeckt am Unfallort. Lappartient bestätigte dies indirekt mit seiner Aussage: "Hätten wir sie früher gefunden."
Die Umstände bei der Erstversorgung sind noch immer ungeklärt. Bilder, die zeigen, dass noch während der Paracycling-Rennen zwei Krankenwagen an der Unfallstelle standen, gehen durch die Medien.
"Wir sind in keinem Stadion, wo die Wege kurz sind und die Risiken daher reduziert sind. Wir sind auf offenen Straßen unterwegs und viele Unfälle finden auch im Training statt", so Lappartient, der sich den Gefahren natürlich bewusst ist: "Man fragt sich immer, was man mehr machen kann. Wir haben viel verbessert, aber müssen noch viel tun. Die Sicherheitsfrage ist aber keine leichte."
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