Olympia 2026 - Federica Brignone schreibt ihr goldenes Wintermärchen im Riesenslalom fort: "Was passiert hier?"

Federica Brignone hat ihrem sagenhaften Gold-Märchen bei Olympia 2026 sensationell ein zweites Kapitel hinzugefügt. Nach dem Super-G triumphierte die 35-Jährige auch im Riesenslalom, Italien hat endgültig sein Wintermärchen. Auf der Suche nach dem Grund des Erfolgs muss man nur genau hinhören, wenn Brignone spricht - oder sich bei Bruder Davide informieren, der Erstaunliches zu berichten hat.

Highlights: Brignones zweites Märchen - bitteres Ende für Dürr

Quelle: Eurosport

Sara Hector und Thea Louise Stjernesund gingen vor Federica Brignone im Zielraum in die Knie. Es war die Szene des Tages - und sie sprach vielen im Alpin-Zirkus aus dem Herzen.
Nicht einmal ein Jahr nach ihrem Schien- und Wadenbeinbruch sowie einem Kreuzbandriss bei den italienischen Meisterschaften im April 2025 ist "Fede" Doppel-Olympiasiegerin von Cortina d'Ampezzo.
Geboren in Mailand und aufgewachsen in der Gemeinde La Salle im Aostatal, bescherte die 35-Jährige Italien das ersehnte Olympia-Märchen auf Schnee.
"Als ich über die Ziellinie fuhr, dann stand da die Eins und die anderen Mädels schrien. Da habe ich mir gedacht: 'Was passiert hier?' Einfach nur verrückt", entfuhr es Brignone im Eurosport-Interview nach Gold im Riesenslalom.

Rebensburg begeistert von Brignone: "Die Geschichte der Spiele"

In Anbetracht ihrer Verletzungsgeschichte und der Tatsache, dass sie drei Tage zuvor schon den Super-G für sich entschieden hatte, ist der Coup im Riesenslalom nichts weniger als Teil zwei einer Sensation.
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Fährt sie auch nach Olympia weiter? Das sagt Brignone

Quelle: Eurosport

"Ich habe schon nach dem Super-G gesagt, dass das für mich die Geschichte der Spiele ist - und jetzt gilt das natürlich doppelt", sagt Eurosport-Expertin Viktoria Rebensburg, die 2010 in Vancouver Olympiasiegerin im Riesenslalom wurde. "Es ist unglaublich, was diese Frau in den vergangenen Tagen geleistet hat."
Die schwere Verletzung aus dem vergangenen Jahr? Vergessen. Vielleicht sogar das Zünglein an der Gold-Waage.
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"Überspitzt könnte man sagen, dass die Verletzung sie zur Olympiasiegerin gemacht hat. Wir hätten ihr alle gewünscht, dass sie gesund geblieben wäre, aber wer weiß, ob sie es andernfalls geschafft hätte. Der Druck ist ja unheimlich hoch bei Olympia in der Heimat, aber so konnte sie mega entspannt hierherkommen", erläutert Rebensburg.

Italien euphorisiert: "Tigerin von La Salle wird zur Legende"

Mit dieser Entspanntheit, ihrer großen Erfahrung und der Extraklasse auf dem Ski avancierte die Allrounderin zur Alpin-Königin. "Die großartige Fede gewinnt in Cortina zum zweiten Mal olympisches Gold: Niemand ist wie sie", schrieb die "Gazzetta dello Sport".
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Die Konkurrenz kniet nieder: Brignone holt Gold im Riesenslalom

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"Die Tigerin von La Salle wird zur Legende. Nach ihrem Triumph im Super-G folgt ein weiteres Kunststück", jubelte der "Corriere dello Sport". Es sei ein "Traum", was sich da auf der berühmten Tofana abgespielt habe. Nach Bronze 2018 in Pyeongchang und Silber 2022 in Peking - jeweils im Riesenslalom - hat Brignone ihre Medaillensammlung bei ihren letzten Winterspielen komplettiert.

Brignone: "Keine Angst, Fehler zu machen"

Der Schlüssel zum Doppelerfolg dürfte neben den sportlichen Qualitäten in erster Linie die mentale Herangehensweise gewesen sein. "Ich war Außenseiterin und wollte einfach nur gut Skifahren - nicht zu perfekt, sondern den Ski laufen lassen. Ich hatte keine Angst, Fehler zu machen und habe das Unmögliche möglich gemacht", hatte die Championesse schon nach dem Super-G erklärt.
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Federica Brignone holt zweimal Gold bei Olympia 2026

Fotocredit: Getty Images

Aus Sicht von Bruder Davide Brignone waren es gerade die herausfordernden Pisten, vor allem im Super-G, die der Schwester den Weg zu Gold ebneten. So habe Federica ihre "technischen Fähigkeiten ausspielen" können, verriet der 32-Jährige gegenüber Eurosport.

Brignone mit zwei Rennen Vorbereitung zu Doppel-Gold

Noch einmal in Zahlen: Mit nur zwei Weltcuprennen in diesem Winter als Vorbereitung, dem Comeback beim Riesenslalom am Kronplatz und dem Super-G von Crans-Montana, schwang sich Brignone mit 35 Jahren zur ältesten Olympiasiegerin der Ski-alpin-Geschichte auf.
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Highlights: Brignone schreibt Super-G-Märchen - DSV-Duo patzt

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"Mir fehlen die Worte, um das richtig zu beschreiben. Ich finde kein Superlativ, das treffend wäre", unterstreicht Rebensburg.
Es sei "bemerkenswert", wie es der Italienerin gelungen sei, nach dem Trubel aufgrund des Erfolgs im Super-G die Energie zu finden, um auch im Riesenslalom voll da zu sein.
"Fedes Weg nach Cortina war unfassbar", so Rebensburg - und genau das gilt ebenso für das, was Brignone dann bei Olympia in den Schnee gezaubert hat.
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Große Emotionen: Brignone bekommt ihre Goldmedaille

Quelle: Eurosport


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