Skisprung-Bundestrainer Stefan Horngacher hört nach Saison auf - Martin Schmitt hat Meinung zu möglicher Nachfolge
Publiziert 17/12/2025 um 12:08 GMT+1 Uhr
Skisprung-Bundestrainer Stefan Horngacher legt nach dieser Saison nach sechs Jahren sein Amt nieder. Beim Deutschen Skiverband (DSV) ist man auf der Suche nach einem Nachfolger. Martin Schmitt würde Sportdirektor Horst Hüttel jedoch absagen, sollte dieser anklopfen. "Ich würde sagen: nicht jetzt. Vielleicht wird das eines Tages mal ein Thema", sagte der ehemalige Topspringer in der "Sport Bild".
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Quelle: Eurosport
Er sei im Moment mit seinem Posten als Talentscout beim DSV "sehr glücklich", so Schmitt, der bereits einen Trainerschein besitzt. Einige Vorschläge für die Horngacher-Nachfolge hat der Eurosport-Experte allerdings auch.
"Es gibt einige Trainer im DSV, die das Zeug dazu hätten. Andi Mitter zum Beispiel, der jetzt Co-Trainer ist und schon Chef in Finnland war. Genauso Thomas Thurnbichler, der schon Cheftrainer in Polen war", meinte Schmitt.
Auch Ronny Hornschuh und Christian Winkler, die aktuell den C-Kader trainieren, sowie Maximilian Mechler nannte der 47-Jährige als weitere Kandidaten.
In dem Interview blickte Schmitt kurz vor der Vierschanzentournee (ab 28. Dezember live bei Eurosport und discovery+) auch auf die letzte Saison zurück. Denn im Sommer wurden Marius Lindvik und Johann André Forfang aufgrund ihrer manipulierten Anzüge bei der WM für drei Monate gesperrt.
Schmitt: Sperre für Lindvik und Forfang "zu gering"
Den Auftakt der Weltcupsaison verpassten die beiden norwegischen Topspringer somit aber nicht. Der Team-Olympiasieger von 2002 empfindet die Strafe daher als "zu gering". "Die Norweger haben sich unerlaubterweise einen deutlichen Vorteil verschafft. Aber die Springer behaupten, es nicht gewusst zu haben." Dass das stimme, sei "unwahrscheinlich", so Schmitt.
Der Weltverband FIS habe dies juristisch jedoch nicht beweisen können. "Man hätte das gesamte Material viel früher konfiszieren müssen und nicht erst nach vier oder fünf Tagen", meinte der Eurosport-Experte rückblickend.
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Quelle: Eurosport
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