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Simon Ammann bestreitet seine 25. Vierschanzentournee - Skisprung-Oldie: "Eigentlich ist diese Zahl unfassbar"
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Publiziert 01/01/2024 um 12:46 GMT+1 Uhr
Halb Fan, halb Springer: Simon Ammann genießt mit 42 Jahren seine 25. Vierschanzentournee. Gewinnen wird er sie auch in diesem Jahr nicht - das macht ihm aber nichts. Der doppelte Doppel-Olympiasieger von 2002 und 2010 lebt im Augenblick und erfreut sich nach wie vor an jedem guten Sprung. Ziele hat er keine mehr, dabei ist eine besondere Bestmarke schon langsam in Sichtweite.
Simon Ammann bei seiner 25. Vierschanzentournee in der Saison 2023/24
Fotocredit: Getty Images
Simon Ammann genießt jede Sekunde seines Silber-Jubiläums, warum auch nicht?
Die vollen Stadien, die Traumflüge der Konkurrenz, das alles begeistert den Schweizer auch bei seiner 25. Vierschanzentournee noch immer.
"Ich gehe hier meinen eigenen Weg, auch wenn ich ein Außenseiter bin", sagt der 42-Jährige, der beim Ritt über die vier Schanzen irgendwie auch als Fan dabei ist.
Gewonnen hat Ammann die Tournee nie, daran wird sich auch in diesem Jahr nichts ändern. Ein "fliegendes Maskottchen" ist er deswegen aber noch lange nicht, seine Plätze 21 beim Auftakt in Oberstdorf und 38 in Garmisch-Partenkirchen waren aller Ehren wert.
Simon Ammann feiert Silberjubiläum
"Wieder hier zu sein, vor vollem Haus, nachdem ich das letztes Jahr verpasst habe, das ist toll", sagte der am Schattenberg von 25.500 Fans gefeierte Routinier.
Und die 25 Tourneen, sein Silberjubiläum? Lässt Ammann eher kalt.
"Ich bin ein Typ, der immer seinen Weg geht. Deswegen bedeutet mir die Zahl 25 auch nicht so viel", sagt Ammann, gibt nach längerem Zögern aber zu: "Eigentlich ist diese Zahl unfassbar. Jede Tournee war so anders. Es waren viel zu viele Erlebnisse, darunter gigantisch gute Siege."
Ammann war nie Tourneesieger
Wohl wahr: 2008 gewann Ammann in Oberstdorf, drei Jahre später auch in Garmisch-Partenkirchen, 2013 dann noch einmal in Oberstdorf.
Doch zum Gesamtsieg reichte es für den viermaligen Olympiasieger nie.
Die Tournee sei für ihn "eine Knacknuss", sagte er einmal. Daran hat sích bis heute nichts geändert, mehr als Rang zwei wurde es in der Gesamtwertung nie.
Kasai-Rekord in Sichtweite
Aber vielleicht knackt Ammann ja zumindest noch den Rekord des japanischen "Flugsauriers" Noriaki Kasai, der auf 28 Tournee-Teilnahmen kommt?
"Mal schauen, ich denke einfach von Jahr für Jahr. Für mich ist die Tournee etwas Besonderes, auch nach all den Jahren", sagt er.
Kein Zweifel: Simon Ammann hat den Schalter umgelegt, aus dem Ehrgeizling von einst ist ein Genießer geworden. Einer, der noch lange nicht genug hat.
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(SID)
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Quelle: Eurosport
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