Olympia 2026 - Skispringen: Goldener Empfang für Philipp Raimund - voller Fokus auf die Großschanze für DSV-Adler
VonJan Zesewitz
Update 12/02/2026 um 00:30 GMT+1 Uhr
Erst die Feier, dann der neue Fokus auf die nächsten Medaillenchancen für die deutschen Skispringer: Philipp Raimund wurde in Predazzo von Teamkollegen und Betreuern für seine Goldmedaille von der Normalschanze bei den Olympischen Spielen in Predazzo gefeiert. Nach der Party geht der Blick nun wieder nach vorne Richtung Podium, auch für das Frauen-Team von Bundestrainer Heinz Kuttin.
Raimund im Interview mit Experte Schmitt: "Wirklich unvorstellbar"
Quelle: Eurosport
"Der erste Wettkampf war wirklich schwierig", schaute Kuttin im Eurosport-Interview noch einmal zurück auf die Normalschanze. "Wir sind wie gelähmt gesprungen. Dadurch waren wir nach dem ersten Durchgang eigentlich schon zu weit weg, um in den Kampf um die Medaillen einzugreifen. Der zweite Durchgang war dann viel besser."
Selina Freitag als Siebte und Agnes Reisch als Neunte waren die besten deutschen Springerinnen bei der ersten Entscheidung. Von der Großschanze soll es am Sonntag (18:45 Uhr live auf Eurosport und HBO Max) besser laufen.
"Wir hatten heute einen freien Tag, haben uns die Nordische Komination angeschaut und einen schönen Nachmittag gemacht", sagte Kuttin. "Jetzt schauen wir schon wieder nach vorne, morgen ist das erste Training von der Großschanze und wir haben bis Sonntag Zeit, um uns wieder aufzurichten und dort All-In zu gehen und einen richtig guten Wettkampf zu machen."
Den hat Raimund schon von der Normalschanze abgeliefert. Die Goldmedaille wurde gebührend gefeiert - der Sieger durfte noch einmal an seinen Olympiasieger-Moment zurückdenken: "Heute habe ich einen riesigen Schritt in die Richtung gemacht, dass ich es realisieren konnte. Bis dahin war es ein Tag wie jeder andre, nur dass ich eine Goldmedaille umhängen hatte und emotional komplett explodiert bin", sagte Raimund im Gespräch mit dem Eurosport-Experten Martin Schmitt bei seinem Empfang.
Von seinem Mindset vor dem finalen Sprung von der Normalschanze können er und das gesamte deutsche Team sich auch für die Großschanze etwas abschauen: "Vor dem zweiten Sprung war ich tödlich ruhig. Ich hatte so einen scharfen Fokus, ich war komplett bei mir und habe auch auf dem Balken kaum was gedacht, war einfach komplett im Fokus. Ich wusste einfach, was ich machen muss."
So kann es auch am Wochenende funktionieren.
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Frauen-Bundestrainer Kuttin: "Auf der Großschanze gilt All-In"
Quelle: Eurosport
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