Olympia 2022: Constantin Schmid und Pius Paschke bekommen letzte Tickets - Aus für Wellinger und Freund

Constantin Schmid und Pius Paschke sind als letzte deutsche Skispringer für die Winterspiele in Peking nominiert worden, für Andreas Wellinger ist hingegen der Traum vom dritten Olympia-Gold geplatzt. Die sportliche Leitung um Bundestrainer Stefan Horngacher meldete zum Ablauf der Frist am Sonntagmorgen Schmid und Paschke an den DOSB, neben Wellinger verpasst auch Severin Freund die Spiele.

Severin Freund reist nicht zu den Olympischen Winterspielen nach Peking

Fotocredit: Getty Images

Constantin Schmid und Pius Paschke werden damit von 4. bis 20. Februar ihre ersten Olympischen Spiele bestreiten.
Die Topspringer Karl Geiger und Markus Eisenbichler sowie Stephan Leyhe waren bereits in das fünfköpfige Männerteam berufen worden.
"Der Andi war aufgrund seiner Corona-Infektion nach Absprache mit den Ärzten problematisch zu sehen, da wir nicht unbedingt einen ins Team reinbringen wollen mit einem erhöhten CT-Wert", sagte Horngacher: "Es kann auch dazu führen, dass er in China in Quarantäne gehen muss, diese Risiko wollen wir nicht eingehen."
Für Andreas Wellinger hatten sich die Chancen auf die letzten zu vergebenen Olympia-Tickets bereits am Freitag kurz vor dem Heimweltcup in Titisee-Neustadt geschmälert. Der gerade nach Knieprobleme ins Team zurückkehrenden Wellinger war am Freitag vor der Qualifikation positiv getestet worden, laut seiner Aussage lag der CT-Wert aber nur knapp unter der in Deutschland üblichen Grenze von 30.
Je tiefer der CT-Wert, desto höher ist in der Regel die Viruslast im Körper. Bei den Winterspielen in Peking wird jedoch 40 als Grenze angesetzt, bei Wellinger blieben damit Fragezeichen.
Allerdings bleibt für Wellinger und Freund, die letzten verblieben Team-Olympiasieger von 2014, noch eine kleine Restchance. "Beide bleiben auf Abruf, sie müssen sich weiter vorbereiten", sagte Horngacher: "Wir wissen niemals genau, was passiert. Sollte sich einer der anderen infizieren, dann wird einer von den beiden nachnominiert."
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Olympia-Highlights: Wellingers Gold-Aufholjagd zum Triumph 2018

Quelle: Eurosport

Schmid glänzt in Titisee-Neustadt als Neunter

Von den Konkurrenten um die letzten Startplätze konnte beim letzten und für die Nominierung entscheidenden Springen am Samstag im Schwarzwald nur Schmid punkten, der Neunter wurde. Routinier Severin Freund, der erst zur Vierschanzentournee ins Weltcup-Team gerückt war, verpasste als 17. den zur Normerfüllung nötigen zweiten Top-15-Platz. Der zuletzt formschwache Paschke kam nur auf Platz 33.
Die bereits gesetzten Geiger und Eisenbichler glänzten auf der Hochfirstschanze mit den Plätzen eins und drei. Geiger übernahm mit dem Sieg auch die Führung im Gesamtweltcup. Leyhe belegte am Samstag Rang acht.
(SID)
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Geiger segelt mit Tagesbestweite zum Heimsieg: Die Entscheidung in Titisee

Quelle: Eurosport

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