Ryoyu Kobayashi war nach dem ersten Durchgang noch Vierter gewesen, mit einem zweiten Sprung auf 134,5 Meter fing er aber noch die vor ihm liegende Konkurrenz ab. Mit 268,9 Punkten verwies er den Polen Andrzej Stekala (268,6) und den Norweger Marius Lindvik (267,8) auf die Plätze zwei und drei.
Zur Halbzeit in Führung lag Halvor Egner Granerud. Der Norweger kam im Finale jedoch nur auf 129 Meter und rutschte noch auf Platz sieben ab.
Die deutschen Springer hatten dagegen nichts mit der Entscheidung zu tun. Markus Eisenbichler ging als 13. in den zweiten Durchgang, doch statt eines Angriffs nach vorne fiel der Siegsdorfer nach einem Sprung auf 131 Meter noch einen Platz zurück. Pius Paschke machte im Finale drei Plätze gut und so teilten sich die beiden mit jeweils 249,8 Punkten den 14. Rang.
Zakopane
Eisenbichler und Geiger enttäuschen in Zakopane
12/02/2021 AM 17:37
"Bei mir ist der Sprit langsam leer, aber zur WM finde ich sicher noch einen Fünf-Liter-Kanister", sagte Eisenbichler in der "ARD".

Nur Platz 14: Eisenbichler tut sich in Zakopane schwer

Geiger: "Es geht gerade einfach schwer"

Einen minimalen Aufwärtstrend gab es beim kriselnden Skiflug-Weltmeister Karl Geiger. Der Oberstdorfer, der am vergangenen Wochenende in Klingenthal zwei Mal bereits im ersten Durchgang ausgeschieden war, schaffte es diesmal unter die Top 30 und sammelte als 23. zumindest ein paar Weltcuppunkte.
Dennoch war es bereits der fünfte Wettkampf in Folge, bei dem Geiger eine Top-Ten-Platzierung verpasste. Elf Tage vor dem Beginn der Heim-WM in Oberstdorf eine besorgniserregende Bilanz. "Es geht gerade einfach schwer", sagte Geiger.

"Er hat es geschafft": Kobayashi trumpft in Zakopane auf

Ex-Weltmeister Severin Freund schaffte es nur dank der Disqualifikation des Österreichers Daniel Huber in den zweiten Durchgang und sammelte als 30. noch einen Weltcup-Punkt. Martin Hamann (34.) und Constantin Schmid (43.) schieden vorzeitig aus.
Zakopane war schon zum zweiten Mal in dieser Saison Gastgeber, das polnische Skisprung-Mekka sprang für die abgesagte Olympia-Generalprobe in Peking ein. Das erste Springen am 17. Januar hatte Lindvik gewonnen, Eisenbichler (8.) und Geiger (25.) waren schon da nicht mit der Schanze zurechtgekommen.
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(mit SID)

Granerud stürzt ab: "Er findet keinen Frieden mit Zakopane"

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