Mit einem Break von 70 Punkten hatte Judd Trump den ersten Frame gewonnen. Gary Wilson schlug aber mit einer 124 zurück. Dann war wieder Trump an der Reihe: Eine 89 brachte ihm das 2:1. Die Vorentscheidung fiel im vierten Frame: Wilson hatte eine 63 vorgelegt, bevor er Schwarz verschoss. Trump konterte mit einer Clearance von 66 Punkten und machte dann in diesem Breakfestival mit einer 76 den Sieg perfekt. Kyren Wilson, sein Viertelfinalgegner, brauchte allerdings nur 62 Minuten für seinen Sieg über Ben Woollaston.

Neil Robertson überzeugte einmal mehr im Achtelfinale und erreichte durch ein 4:2 über Barry Hawkins die Runde der letzten Acht. Dabei war zunächst Hawkins der bessere Spieler. Eine 71 brachte ihm das 1:0 und er gewann auch das Safeduell zu Beginn des zweiten Frames. Dann jedoch fiel ihm beim Split von Blau auch eine Rote. Das verunsicherte Hawkins in den nächsten Frames, während der Australier nun aufdrehte.

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English Open 2020: Der Spiel- und Sendeplan
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Mit Breaks von 90, 57 und 91 Punkten zog Neil Robertson auf 3:1 davon. Mit einer 98 zum 2:3 machte es Barry Hawkins aber noch einmal spannend. Der sechste Frame war umkämpft, aber eine spektakuläre lange Rote verhalf Robertson zum Sieg. Im Viertelfinale trifft er auf Robbie Williams. Der hatte bei seinem 4:1 über Anthony McGill zwar den ersten Frame verloren, holte dann aber vier Durchgänge in Folge.

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Titelverteidiger Mark Selby musste sich bei seinem 4:3 über Hossein Vafaei erneut auf seine Comeback-Qualitäten verlassen. Der Iraner hatte schnell die ersten beiden Frames gewonnen, doch Selby kämpfte sich zum 3:3 heran. Der Decider wurde erst in einem verbissenen Duell auf die Farben entschieden. Nächster Gegner von Selby ist Zhou Yuelong. Der brillierte bei seinem 4:0 über Andrew Higginson mit zwei Centuries.

John Higgins blüht beim English Open regelrecht auf. Der Schotte zog mit einem 4:1 über Ding Junhui in die nächste Runde ein. Die ersten beiden Frames hatten sich die beiden geteilt, aber dann spielte Higgins Breaks von 68, 66 und 67 Punkten. Er trifft nun auf Jak Jones. Der Waliser, der seinen Tour-Platz nur über die Einjahres-Rangliste behalten hatte, setzte sich gegen seinen Landsmann Matthew Stevens mit 4:3 durch. Den letzten Frame gewann er dabei auf Pink.

Dabei hatte Stevens zuvor Ronnie O’Sullivan mit 4:1 ausgeschaltet und dabei brillant gespielt. Jeden Fehler des Top-Favoriten hatte er ausgenutzt. Stevens hatte vier Breaks von mehr als 50 Punkten gespielt, ehe er das Match mit einer 116 beendete.

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