Amelie Mauresmo: ATP und WTA sollten bis 2021 pausieren

Der Tenniskalender ist aufgrund der anhaltenden Coronavirus-Pandemie komplett auf den Kopf gestellt worden. Die ursprüngliche Unterbrechung von ATP und WTA bis zum Juni wurde bis mindestens 13. Juli erweitert. Auch das Traditionsturnier in Wimbledon ist bereits abgesagt worden. Amelie Mauresmo, ehemalige Nummer eins der Welt, ist der Meinung, dass die Saison 2020 komplett beendet werden sollte.

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Einige Tennisturniere, unter anderem der Rasenklassiker in Wimbledon, wurden für dieses Jahr komplett abgesagt, andere Veranstalter versuchen noch ihre Events auf einen späteren Termin im Jahr zu verschieben. Noch ist unklar, wie die Tennistour weitergehen wird.
Amelie Mauresmo, Trainerin des ATP-Spielers Lucas Pouille, sieht die aktuelle Situation im Tennis kritisch und teilte ihre Ansicht auf "Twitter":
Die Französin ist der Meinung, dass solange keine Besserung der Situation in Sicht ist, auch keine Sport- bzw. Tennisveranstaltungen mehr stattfinden sollten: "Eine internationale Tour bedeutet Spieler aller Nationalitäten, inklusive ihres Teams, der Zuschauer. Menschen aus allen Ecken der Welt erwecken diese Ereignisse zum Leben." Am Schluss ihres Statements schrieb sie:

Becker bleibt optimistisch

Boris Becker zeigte sich hingegen deutlich optimistischer. Der Eurosport-Experte reagierte auf den Tweet von Mauresmo und schrieb:
Mauresmo ist nicht die einzige, die an einer Fortsetzung der Saison zweifelt. Auch der Australian-Open-Chef Craig Tiley äußerte sich: "Meine persönliche Meinung ist, dass es schwierig sein wird, in diesem Jahr noch Tennis zu spielen."
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