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Alexander Zverev entsetzt über Eklat von Acapulco: "Schlimmster Moment meines Lebens"
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Publiziert 10/03/2022 um 09:01 GMT+1 Uhr
Olympiasieger Alexander Zverev hat seinen Ausraster in Acapulco als den "schlimmsten Moment" seines Lebens und seiner Karriere bezeichnet. Gleichzeitig versicherte der Weltranglistendritte, dass er sich "nie wieder in meinem Leben so verhalten werde". Dies sagte der 24-jährige Hamburger auf der Pressekonferenz vor seinem Start beim ATP Masters in Indian Wells.
ATP Indian Wells : Zverev in press conference take a look back at his behaviour in Acapulco
Quelle: SNTV
Zverev hat in Indian Wells zunächst ein Freilos und bekommt es dann mit dem Sieger der Erstrundenpartie zwischen Qualifikant Mikhail Kukushkin und Tommy Paul zu tun.
Dass der Hamburger überhaupt bei dem prestigereichen Turnier aufschlagen darf, ist umstritten.
Seine achtwöchige Sperre auf Bewährung sowie die Geldstrafe hatten Beobachter der Szene als nicht ausreichend empfunden.
"Man sanktioniert jemanden, der sich so verhält, mit einer dreimonatigen oder sechsmonatigen Sperre", forderte etwa der siebenfache Grand-Slam-Turniersieger Mats Wilander im Exklusiv-Interview mit Eurosport.
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Der Zverev-Eklat im Video: Das brachte ihn zum Ausrasten
Quelle: SNTV
Wenn ein Spieler seinen Racket gegen den Schiedsrichterstuhl schlage "und buchstäblich nur ein paar Zentimeter davon entfernt ist, das Bein des Schiedsrichters zu treffen, sollte er nicht auf einen Tennisplatz gehen dürfen, bis er eine Art Rehabilitationsprozess hinter sich hat", so der Schwede weiter.
Evert moniert: Strafe für Zverev "zu mild"
Tennis-Legende Chris Evert sah es ähnlich. "Ich denke, es war zu mild", erklärte die 67-Jährige bei Eurosport im Hinblick auf die Bewährungsstrafe für Zverev durch die ATP.
Deutschlands Nummer eins hatte Schiedsrichter Alessandro Germani bei der Niederlage im Doppel-Achtelfinale beleidigt und dessen Hochstuhl mit seinem Schläger viermal attackiert. Daraufhin wurde Zverev auch im Einzel disqualifiziert, kassierte eine Geldstrafe von 40.000 US-Dollar, verlor die bereits erkämpften ATP-Punkte und bekam das bis dahin eingespielte Preisgeld gestrichen.
Rund zwei Wochen später justierte die ATP nach und verhängte eine Bewährungsstrafe über zwölf Monate sowie eine Geldbuße in Höhe von 25.000 US-Dollar.
Zverev: "Ist mir immer noch peinlich"
"Es war mir peinlich und es ist mir immer noch peinlich, wenn ich durch die Umkleidekabine laufe", sagte Zverev: "Das ist kein schönes Gefühl, aber wir alle machen Fehler."
Er habe um Entschuldigung gebeten, wisse aber, dass dies nicht ausreiche, fügte der Sieger der ATP Finals des vergangenen Jahres an. Er hoffe, dass die Leute ihm verzeihen.
(SID)
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Tennis : Djokovic on Zverev's situation
Quelle: Eurosport
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