Die Niederlage bereite dem 20-maligen Grand-Slam-Champion überhaupt keine Kopfschmerzen. "Ich bin schon darüber hinweg", erklärte Federer, den sein Körper nach einer solch langen Wettkampfpause verständlicherweise noch ein wenig ausbremste.
"Ich fühle den Muskelschmerz in der Schulter, das habe ich so nicht erwartet", meinte der 39-Jährige: "Ich habe ja auch schon vorher die ganze Zeit serviert, aber ich denke, das kommt mit dem Druck. In Matches gibst du einfach nochmal fünf Prozent mehr."
Insgesamt verlief das Turnier aber sogar besser, als er es sich vorgestellt hatte: "Ich hatte immer ein bisschen Angst davor, wie ich mich nach einem intensiven Erstrundenmatch fühle. Davor, dass ich die zweite Runde gar nicht spielen kann", so Federer, der nach 2:26 Stunden am Mittwoch, auch die 1:52 Stunden gegen Basilashvili durchhielt und immer wieder seine Klasse aufblitzen ließ.
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"Ich bin noch nicht bei 100 Prozent, das kann ich fühlen und sehen", erklärte der 39-Jährige: "Es war auch nie realistisch, dieses Turnier zu gewinnen, das wusste ich. Das Wichtigste: Es war kein Rückschlag, ich fühle mich gut und bin auf dem richtigen Weg."
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Highlights: Federer lässt die Magie aufblitzen - aber das reicht nicht

Federer lässt Start in Dubai offen

Federer hatte sein bis Mittwoch letztes Match bei den Australian Open 2020 bestritten. Dort verlor er im Halbfinale in drei Sätzen gegen den Serben Novak Djokovic. Aufgrund der anschließenden Knieoperationen verpasste er den Großteil der vergangenen Saison und auch das erste Major des Jahres in Melbourne.
Nach seinem Comeback-Sieg am Mittwoch gegen den Briten Daniel Evans habe er "einen Haufen Nachrichten bekommen. Jeder hat sich so für mich gefreut, das hat mich sehr glücklich gemacht. Es war so, als hätte ich ein großes Turnier gewonnen. Ich glaube die Leute, die wissen was ich durchgemacht habe, waren teilweise überrascht."
Wie es nun im Detail weitergeht, wollte Federer noch nicht verraten. Er sei froh, "jetzt ein bisschen Pause zu haben". Eigentlich ist der Schweizer für das am kommenden Montag beginnende 500er Turnier in Dubai gemeldet. Ob er wirklich antritt, wolle er innerhalb der nächsten 24 Stunden entscheiden.
"Ich werde mich später mit meinem Team zusammensetzen und darüber sprechen", so Federer, der noch einmal betonte, dass es das übergeordnete Ziel sei, zu Beginn der Rasensaison im Juni bei 100 Prozent zu sein.
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