Langweilt sich Alcaraz auf der ATP-Tour? Tennis-Coach Mouratoglou äußert brisanten Verdacht

Patrick Mouratoglou hat die Niederlagen von Carlos Alcaraz bei den Masters von Indian Wells und Miami analysiert - und ist zu einer bemerkenswerten Erkenntnis gelangt. "Ich habe das Gefühl, dass Alcaraz sich langweilt", konstatierte der 55-Jährige, der sich unter anderem als Coach von Serena Williams einen Namen machte. Mouratoglous Verdacht: Masters sind Alcaraz nicht mehr so wichtig wie früher.

Highlights: Alcaraz scheidet überraschend gegen Korda aus

Quelle: SNTV

Es die Kehrseite der Dominanz, der großen Titel, der Führung im ATP-Ranking. Wann immer Carlos Alcaraz ein Match verliert, kommen Fragen auf - es sei denn, es ging gegen seinen kongenialen Rivalen Jannik Sinner.
Die Tatsache, dass Alcaraz aber im Halbfinale von Indian Wells an Daniil Medvedev und direkt beim nächsten Wettbewerb in Miami schon in Runde drei an Sebastian Korda scheiterte, sieht Patrick Mouratoglou in der Motivation des 22-Jährigen begründet.
"Er hat bereits sieben Grand-Slam-Titel und ich habe das Gefühl, dass ihn die Masters-Turniere, von denen schon so viele gewonnen, nicht mehr sonderlich interessieren. Das ist wirklich mein Eindruck", führte der Franzose in einem Video-Beitrag auf seinem Instagram-Account aus.
Aus seiner Sicht habe sich das frühe Aus gegen Korda angedeutet. "Während seines Spiels gegen João Fonseca hatte ich so ein Gefühl", sagte Mouratoglou im Hinblick auf Alcaraz' Zweitrundenerfolg gegen den Brasilianer.
Der Branchenprimus habe "nicht so engagiert wie sonst" gewirkt. "Am nächsten Tag verlor er gegen Korda", so der Profi-Trainer.

Mouratolgou über Alcaraz: "Er hat so viel Spielraum, dass ..."

Es sei ein Phänomen, das bei Alcaraz auch in den ersten Runden bei Grand-Slam-Veranstaltungen zu beobachten gewesen sei. "Er hat so viel Spielraum, dass er die Konzentration verliert, wenn das Match zu einfach ist. Einfach deshalb, weil er tief im Inneren weiß, dass er jederzeit mit einem Break zurückkommen kann."
Der Weltranglistenerste spiele nicht bewusst schwach, "aber er akzeptiert es, das Break zu kassieren, die Konzentration zu verlieren", betonte Mouratolgou und kommt infolgedessen zum Schluss: "Ich glaube, dass genau darin in den nächsten Jahren die Gefahr für ihn liegen wird."
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Fonseca: "Alcaraz hat mehr im Repertoire, Sinner ist ein Roboter"

Quelle: SNTV


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