ATP Monte Carlo - Carlos Alcaraz fühlt sich ungerecht behandelt und wehrt sich gegen Kritik: "Finde das unfair"
Update 08/04/2025 um 08:24 GMT+2 Uhr
Beim Media Day des ATP-Masters-1000-Turniers in Monte-Carlo hat Tennisstar Carlos Alcaraz den jüngsten Zweifeln an seiner Form eine selbstbewusste Absage erteilt. Der 21-Jährige zeigte sich vor dem Start in die Sandplatzsaison kämpferisch und mit neuem Fokus. "Ich bin sehr zufrieden mit meinem Spiel. Seit Anfang des Jahres spiele ich großartiges Tennis", erklärte er trotz einer Schwächephase.
Alcaraz nicht mehr konstant: So schätzt Wilander die Situation ein
Quelle: Eurosport
Alcaraz führte weiter aus: "Tennis ist nicht nur das Schlagen des Balls, es ist viel mehr als das. Es geht um Mentalität und Körperlichkeit. Wenn ich nicht gewinne, spielt das keine Rolle."
Dass er 2025 bislang für seine Verhältnisse "lediglich" ein Turnier gewonnen hat - in Rotterdam - und in Miami überraschend in der ersten Runde scheiterte, gab für manche Beobachter den Anlass zur Kritik.
Für den viermaligen Grand-Slam-Sieger selbst unverständlich, wie er deutlich machte: "Ich finde das unfair. Es gibt viele Spieler, die auf Sand und auf allen Belägen gut spielen. Die Auslosungen sind offen, und viele haben es verdient, vorne mitzumischen."
In der Tat: In Australien und in Indian Wells stand der Weltranglistendritte jeweils im Halbfinale. Nun richtet sich der Blick auf Monte Carlo, wo er als Nummer zwei gesetzt ist und zum Auftakt entweder auf Fabio Fognini oder Francisco Cerúndolo trifft.
Alcaraz mit anhaltenden Formschwankungen
Im vergangenen Jahr musste Alcaraz verletzungsbedingt auf das Turnier verzichten. Jetzt will er nach schwächeren Ergebnissen zuletzt eine Reaktion zeigten und im Fürstentum unterstreichen, dass er nicht mehr mit den Formschwankungen der vergangenen Monate zu kämpfen hat.
Eurosport-Experte Mats Wilander sieht darin jedoch keine Krise, sondern eine natürliche Entwicklung: "Carlos macht das durch, was er für den Rest seiner Karriere durchmachen wird - er muss mit Schwankungen leben."
Wilander zog in seiner Einschätzung eine interessante Parallele zu Andre Agassi: Auch der US-Amerikaner erlebte immer wieder Formtiefs, kam aber regelmäßig stärker zurück - und wurde zur Legende.
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Quelle: Perform
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