Australian Open 2025: Phänomen Night Session in Melbourne - warum Alexander Zverev so stark profitiert

Alexander Zverev hat bei den Australian Open mit einem Statement-Sieg gegen Pedro Martínez (6:1, 6:4, 6:1) seine tolle Form untermauert. Mit einem neuen, offensiveren Spielstil dominiert er seine Gegner und spart dabei wertvolle Energie für die entscheidende Phase. Besonders die Bedingungen der Night Session in Melbourne kommen ihm zugute und nähren die Hoffnungen auf den ersten Grand-Slam-Titel.

Becker-Analyse: Zverev voll im Offensiv-Modus - mit einer Ausnahme

Quelle: Eurosport

Alexander Zverev konnte sich einen kleinen Seitenhieb in Richtung Carlos Alcaraz nicht verkneifen.
Dabei ging es allerdings weniger um die sportlichen Leistungen des Spaniers, sondern vielmehr um dessen äußeres Erscheinungsbild.
"Das sind alles Idioten", antwortete Zverev im On-Court-Interview mit einem Lachen auf die Frage, ob er sich dem Trend eines neuen Haarschnitts, dem unter anderem Alcaraz vor dem Turnier gefolgt war, anschließen wird.
Daran würde auch sein möglicher erster Grand-Slam-Titel nichts ändern. "Die Haare müssen jetzt nicht leiden, die mag ich dann doch zu sehr", entgegnete er wenig später bei Eurosport dem Duo Matthias Stach und Boris Becker, der sich nach eigener Aussage "bei einem Turniersieg so einiges abrasieren" würde.
Ansonsten mache er im Falle eines Triumphs in Melbourne "alles, was ihr wollt", erklärte Zverev mit einem Augenzwinkern.
Bis zu diesem Erfolg fehlen ihm seit Mittwoch nur noch fünf Siege.
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"Sie sind Idioten": Zverev sorgt nach seinem Sieg für Lacher

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Zverev exklusiv: "Bei einem Turniersieg mache ich, was ihr wollt"

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Zverevs Plan geht bis dato voll auf

Der Weltranglistenzweite gab sich auch in seinem zweiten Match bei den diesjährigen Australian Open gegen Pedro Martínez keinerlei Blöße und siegte im Schnelldurchgang (1:54 Stunden) mit 6:1, 6:4, 6:1.
"Ich bin glücklich und fand, dass es ein relativ gutes Niveau war - gerade von der Grundlinie her", analysierte der 27-Jährige seinen Auftritt.
Gerade, weil sein Vorhaben, sein Spiel aggressiver zu gestalten und die Matches frühzeitig zu entscheiden, schon in der Frühphase des Turniers gut klappt. "In der zweiten Woche, wenn es über vier oder fünf Sätze geht, brauchst du die Energie, die du in der ersten Woche nicht verlieren darfst", brachte es Becker auf den Punkt.
Dessen ist sich auch Zverev selbst bewusst. "Das ist etwas, woran ich sehr hart gearbeitet habe", verriet er: "Um so aggressiv zu spielen, muss man den Mut haben und sich wohlfühlen auf dem Platz."
Genau das scheint beim Olympiasieger der Fall zu sein.
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Becker schwärmt von Zverev nach Sieg: "In allen Bereichen sehr gut"

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Zverev und die Night Session - das passt

Bereits tags zuvor hatte Mischa Zverev im Eurosport-Interview betont, dass Melbourne für seinen Bruder eine Art Wohlfühloase ist. "Er kennt die Anlage, den Ort und genießt die Zeit hier", sagte er.
Auch die Fans in Down Under scheinen den Hamburger ins Herz geschlossen zu haben, wie die positiven Reaktionen in der Rod Laver Arena nach seinem Sieg gegen Martínez zeigten.
Möglicherweise deshalb durfte Zverev zum zweiten Mal in Folge in der begehrten Night Session antreten - ein Umstand, der seinem Spiel entgegenkommt.
"Abends springt der Ball flacher, geht schneller durch den Platz. Das liegt mir, deshalb mag ich es, abends zu spielen", erklärte der Vorjahreshalbfinalist.
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2. Runde: Zverev lässt nichts anbrennen - Highlights

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Zverev profitiert von Bedingungen

In der Tat passt das schnellere Spiel gut zu Zverev, der als sogenannter Hard-Hitter auf der Tour gerne die Ballwechsel beschleunigt.
Gepaart mit seiner offensiveren Herangehensweise könnte das die Erfolgsformel für den Happy Slam sein. Das geschlossene Dach am Mittwoch durch den Regen tat sein Übriges.
"In der Halle hat er schon große Erfolge gefeiert, im November hat er zum Beispiel das Masters in Paris gewonnen", erklärte Boris Becker. "Wenn du in der Rod Laver Arena spielst und es draußen regnet, kannst du dich trotzdem ganz genau drauf einstellen, wann du fit sein musst."
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"Pete-Sampras-Einlage": "Air" Zverev bringt Zuschauer zum Staunen

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Zverev: "Novak und Carlos haben mehr Macht"

In der dritten Runde gegen den Briten Jacob Fearnley, der Lokalmatador Nick Kyrgios zum Auftakt ausgeschaltet hatte, muss Zverev allerdings erstmals in der Day Session ran.
"Das Problem ist, dass Novak (Djokovic; Anm. d. Red.) und Carlos (Alcaraz; Anm. d. Red.) etwas mehr Macht haben", räumte Zverev ein.
"Vielleicht folge ich ja auf Platz drei, vier, fünf oder sechs - wenn es einen freien Platz in der Night Session gibt, würde ich ihn sehr gerne übernehmen", erklärte er nach seinem Sieg gegen Martínez und zeigte sich offen für eine weitere Spätschicht.
Schließlich hat der "neue" Zverev auch mit alter Frisur in Melbourne noch viel vor.
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"Das ist herrlich!" Zverev düpiert Martínez mit Traum-Stopp

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