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French Open: Dominic Thiem blickt nach Erstrunden-Niederlage in Roland-Garros positiv in die Zukunft
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Publiziert 01/06/2021 um 09:43 GMT+2 Uhr
Dominic Thiem steckt in der sportlichen Krise. Der Österreicher befindet sich seit Monaten im Formtief, schied nun bei seinem Lieblingsturnier, den French Open, in der ersten Runde aus. Trotz vieler Rückschläge in den vergangenen Wochen versucht der 27-Jährige positiv zu bleiben. Im Interview mit der "Krone" sagt er: "Meine Tenniswelt dreht sich weiter, ich komme aus diesem Sumpf wieder heraus."
Dominic Thiem schied bei den French Open bereits in der ersten Runde aus
Fotocredit: Getty Images
Thiem fügte hinzu: "Aber keine Frage: Ich muss meine bisher größte Krise bekämpfen, dafür werde ich alles unternehmen, was in meiner Macht steht."
Bei den French Open scheiterte der 27-Jährige überraschend bereits in Runde eins trotz klarer Führung 6:4, 7:5, 3:6, 4:6, 4:6 an Pablo Andújar.
Der Weltranglisten-Vierte erläuterte im Interview: "Ich bin weit von meiner Topform entfernt, in so einer Verfassung kann man nicht um einen Titel spielen. Ehrlich: Ich hatte in den letzten Wochen nicht das kleinste Motivationsproblem, aber es fehlt an vielen Dingen. Wahnsinn, wie schlecht ich mich zum Beispiel bewegt habe."
Der US-Open-Champion ging dabei mit sich selbst hart ins Gericht: "Die Vorhand war eine Katastrophe, die Rückhand ebenfalls, beim ersten Aufschlag fehlte das Percentage - alles nicht schnell genug, alles verkrampft. Meine Analyse fällt negativ aus."
Thiem will keine Pause einlegen - Fokus auf Wimbledon
Dabei seien die Trainingseinheiten zuvor in Ordnung gewesen, doch im Match habe dann nichts zusammengepasst. "Ich habe mich vor dem Match eigentlich gut gefühlt, dann brach mein System zusammen. Eine Mega-Enttäuschung, damit habe ich in Paris nie gerechnet. So früh bin ich hier noch nie ausgeschieden", so Thiem.
Das letzte Mal, dass Thiem zuvor in der ersten Runde eines Grand-Slam-Turniers ausgeschieden ist, war bei den US Open 2019.
Und nun? Thiem will sich trotz des enttäuschenden Abschneidens zunächst einmal keine Pause gönnen. "Dafür gibt es keine Zeit, ich werde sofort weiterarbeiten, mich auf die Rasen-Saison vorbereiten", erklärte der 27-Jährige. Er werde in den nächsten Tagen entscheiden, ob er vor Wimbledon noch ein Turnier spielen wird.
Thiem schließt Trainerwechsel aus
Auch an einen Trainerwechsel denkt der Österreicher derzeit nicht. Seit April 2019 wird er von Nicolás Massú trainiert. "Wir beide haben gemeinsam große Erfolge gefeiert, mein Titel bei den US Open im letzten September überstrahlte natürlich alles. Wir gehen gemeinsam diesen Weg", so Thiem.
Im vergangenen Jahr schied der Sandplatzspezialist im Viertelfinale in Roland-Garros aus, aufgrund der frühen Niederlage in diesem Jahr wird er nun viele Punkte in der Weltrangliste verlieren. Doch auch darauf will Thiem nicht schauen, blickt stattdessen positiv in die Zukunft: "Wenn die sportlichen Leistungen wieder passen, die Form stimmt, regelt sich das von alleine..."
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"Vorhand eine Katastrophe": Thiem geht hart mit sich ins Gericht
Quelle: Eurosport
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