French Open: Roger Federer trotzt Aufregung und zieht in die dritte Runde von Roland-Garros ein

Roger Federer hat nach einem spannenden und hitzigen Match gegen Marin Cilic die dritte Runde der French Open 2021 erreicht. Der Schweizer schlug den Kroaten in vier Sätzen 6:2, 2:6, 7:6 (7:4), 6:2 und trifft nun auf den Deutschen Dominik Koepfer, der sich überraschend in vier Sätzen 6:3, 6:2, 3:6, 6:4 gegen den US-Amerikaner Taylor Fritz durchgesetzt hatte.

Roger Federer steht in der dritten Runde der French Open

Fotocredit: Getty Images

Nach zwei Stunden und 38 Minuten verwandelte Federer seinen zweiten Matchball. In der ersten Runde hatte der 20-malige Grand-Slam-Sieger den Usbeken Denis Istomin in drei Sätzen geschlagen.
Der 39-Jährige erwischte im ersten Satz einen Traumstart, holte sich schnell zwei Breaks zum frühen 5:1. Federer musste zwar bei eigenem Aufschlag dreimal über Einstand gehen, blieb bei zwei Breakbällen gegen sich aber cool und sicherte sich den ersten Durchgang ungefährdet 6:2.
Umgekehrtes Bild im zweiten Satz. Diesmal nutzte Cilic seine Breakmöglichkeiten besser und nahm Federer gleich zweimal den Aufschlag ab. Der Schweizer dagegen ließ die Kaltschnäuzigkeit aus dem ersten Durchgang vermissen.
Zusätzlich sorgte eine hitzige Debatte zwischen dem 39-Jährigen und Stuhlschiedsrichter Emmanuel Joseph für Aufregung. Bei 1:3 und 40:40 aus Sicht des Schweizers ging Federer nach Punktverlust noch einmal zu seinem Handtuch und wischte sich das Gesicht ab, während Cilic bereits zum Aufschlag bereitstand.
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Der Unparteiische ermahnte Federer sofort wegen Zeitverzögerung, was dieser überhaupt nicht verstehen konnte. Fast drei Minute lieferte sich der 20-malige Grand-Slam-Sieger ein Wortgefecht mit Joseph, ehe es weiterging.
Lange ließ sich Federer durch den Vorfall allerdings nicht aus der Ruhe bringen. Einen umkämpften dritten Satz gewann der Schweizer im Tiebreak 7:4. Der vierte Durchgang war dann wieder deutlicher. Federer nutzte zwei von drei Breakbällen zum 6:2 und trifft nun in der dritten Runde auf den Deutschen Dominik Koepfer aus Furtwangen. Der 27-Jährige hatte Taylor Fritz aus den USA 6:3, 6:2, 3:6, 6:4 ausgeschaltet.
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