French Open - Wirbel um Ansetzungen in Roland-Garros: Carlos Alcaraz will keine Night Session mehr spielen
Carlos Alcaraz hat sich in der Debatte um die Spielansetzungen bei den French Open geäußert und dabei betont, dass er nicht mehr in der Night Session spielen möchte. "Das wäre unfair mir gegenüber. Ich sage nicht, dass es mich stört, aber ich habe dadurch weniger Erholungszeit, weil das Match erst spät endet", sagte der 19-Jährige, der in Paris bereits zweimal in der Night Session antreten musste.
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Der spanische Shootingstar musste sowohl in der 3. Runde gegen den US-Amerikaner Sebastian Korda als auch im Achtelfinale gegen Karen Khachanov eine "Spätschicht" einlegen. Bereits zum Auftakt gegen Juan Ignacio Londero (Argentinien) musste der 19-Jährige das letzte Spiel auf dem Court Philippe Chatrier bestreiten und stand somit sehr lange auf dem Platz.
Obwohl es zweifelsohne eine Ehre ist, in der viel beachteten Night Session auf dem Chatrier, dem größten Court in Roland-Garros, angesetzt zu werden, rief die Planung der Organisatoren bei Alcaraz nicht nur positive Resonanz hervor.
"Im Optimalfall endet das Match gegen Mitternacht, dann musst du nach Hause fahren, zu Abend essen, Physio machen und versuchen, dich auszuruhen. Mit dem Adrenalin, das du noch in dir hast, ist es jedoch komplizierter, dich auszuruhen", erklärte der 19-Jährige und führte im Hinblick auf sein bevorstehendes Viertelfinal-Match gegen Alexander Zverev aus: "Sollte ich zum dritten Mal in der Night Session antreten müssen, wäre dies aus meiner Sicht nicht fair."
Jener Meinung waren offensichtlich auch die Veranstalter der French Open, die offiziell verkündeten, dass Novak Djokovic und Rafael Nadal am Dienstag die Night Session bestreiten werden.
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Achtelfinale: Alcaraz fertigt Khachanov spektakulär ab - Highlights
Quelle: Eurosport
Zverev bemängelt zu starken Fokus auf Alcaraz
Auch Zverev blickte bereits nach seinem Achtelfinal-Erfolg gegen Bernabé Zapata Miralles (Spanien) auf den Kracher gegen den Alcaraz voraus und machte sich im Vorfeld Gedanken darüber, wo und wann die Partie stattfinden wird.
In diesem Zusammenhang beklagte der Olympiasieger einen zu starken Fokus der Veranstalter auf seinen kommenden Gegner. "Carlos Alcaraz spielt gefühlt jedes Match auf dem Chatrier. Er ist dieser neue Superstar, das neue Gesicht des Tennis' - und es ist auch schön, etwas Neues zu sehen", sagte der 24-Jährige, der jedoch betonte: "Ich habe aber das Gefühl, die anderen Spieler werden so ein bisschen links liegen gelassen. In unserer Hälfte sollte mehr aufgeteilt sein, wer wann spielt."
Anders als Alcaraz musste Zverev drei seiner vier Matches auf dem zweitgrößten Platz, dem Court Suzanne Lenglen austragen.
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Zverev exklusiv: "Alcaraz bekommt das, was er will"
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Zverev: "Offensichtlich, wen das Turnier weiterhaben will"
Ein Spiel auf dem Chatrier sei jedoch "komplett anders" als auf den übrigen Courts, sagte Zverev. "Das ist, als ob du auf einen anderen Kontinent kommst", bekräftigte die deutsche Nummer eins auf der Pressekonferenz nach seinem Sieg gegen Alcaraz' Landsmann Zapata Miralles.
Zverevs Schlussfolgerung lautete daher, dass es "offensichtlich" sei, "in welche Richtung es vorangeht und wen das Turnier weiterhaben will. Für mich ist das schade, denn ich habe hier schon sehr oft gespielt, bin die Nummer drei der Welt. Klar, ich habe noch kein Grand-Slam-Turnier gewonnen, aber ich würde sagen, dass ich kein schlechter Spieler bin", so der Hamburger.
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Zverev PK fehlende Wertschätzung
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