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Roger Federer - Platzt das Comeback beim Laver Cup? Schweizer wohl erneut mit Kieproblemen
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Publiziert 07/09/2022 um 19:59 GMT+2 Uhr
Es ist das am meisten herbeigesehnte Comeback der Szene: Roger Federer hat seine Teilnahme am Laver Cup angekündigt - und damit seine Rückkehr auf die Tennisbühne nach über einem Jahr Abstinenz. Doch nun steht auf der Kippe, dass der 41-Jährige Ende September in London tatsächlich aufschlägt. Wie der "Tagesanzeiger" berichtet, laboriert Federer erneut an Problemen an seinem operierten Knie.
Roger Federer hat offenbar erneut Probleme mit seinem Knie
Fotocredit: Getty Images
Sein bisher letztes Match hatte Roger Federer 2021 in Wimbledon beim Viertelfinal-Aus gegen Hubert Hurkacz (3:6, 6:7 (4:7), 0:6) bestritten. Danach hatte sich der 20-fache Grand-Slam-Champion zum dritten Mal an seinem rechten Knie operieren lassen. Seit seinem letzten Spiel gegen den Polen sind nunmehr 428 Tage vergangen.
Doch das Warten schien ein Ende zu haben. "Ich freue mich sehr darauf, später in diesem Jahr wieder in den Wettbewerb einzusteigen. Der Laver Cup ist ein fester Bestandteil meines Plans", sagte Federer schon im zurückliegenden Februar gegenüber dem Veranstalter.
Im August hatte er ein Video auf Instagram gepostet, das ihn beim Training zeigte und so die Hoffnungen auf ein baldiges Comeback nährte. Landsmann Stan Wawrinka reagierte mit drei Flammen-Emojis, der offizielle Australian-Open-Account kommentierte: "Zurück in der Spur!"
Doch nun steht das Comeback beim Laver Cup an der Seite von Rafael Nadal (Spanien), Andy Murray (Großbritannien) und Novak Djokovic (Serbien) auf der Kippe. Der "Tagesanzeiger" berichtet mit Verweis auf verschiedene Quellen, dass die Vorbereitung auf die Rückkehr nicht nach Plan verlaufe.
Federer spielt auf Zeit
Demnach habe der Schweizer erneut Wasser in seinem operierten Knie gehabt. Zwar konnte Federer in den vergangenen Wochen und Monaten wieder mit dem Schläger trainieren - wie auf verschiedenen Videos zu sehen war - doch nicht so intensiv wie erhofft.
Eine Bestätigung des ehemaligen Weltranglistenersten gibt es nicht. Generell äußerten sich sein Umfeld um Manager Tony Godsick zuletzt nicht zum Fitnesszustand des Schweizers.
"Ich muss einfach geduldig bleiben, ich mache ständig Fortschritte", so der Familienvater.
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Roger Federer
Fotocredit: Getty Images
Nachdenkliche Töne: Federer lässt aufhorchen
Geplant war neben der Teilnahme am Laver Cup auch, dass Federer einen Monat später beim ATP-500-Turnier in seiner Heimatstadt Basel erstmals wieder um Weltranglistenpunkte spielen würde. Doch ob der Berichte aus der Schweiz werden die Zweifel an dem Comeback größer.
Anfang Juli hatte er gegenüber der niederländischen Zeitung "Algemeen Dagblad"mit nachdenklichen Tönen aufhorchen lassen.
"Ich weiß, dass eine professionelle Karriere nicht ewig dauern kann und das ist in Ordnung", sagte Federer: "Ich liebe es, zu gewinnen, aber wenn du nicht mehr konkurrenzfähig bist, dann ist es besser aufzuhören. Ich glaube nicht, dass ich das Tennis brauche."
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Quelle: Eurosport
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