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Novak Djokovic, Rafael Nadal und Andy Murray geben nicht auf - warum tun die Superstars sich das weiterhin an?
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Update 16/06/2024 um 14:30 GMT+2 Uhr
Novak Djokovic, Rafael Nadal und Andy Murray waren Teil der Big 4 im Tennis - ebenso wie Roger Federer. Während der Schweizer seine Laufbahn 2022 beendete, kämpft der Rest weiterhin um Siege, Titel und gegen die gravierender werdenden körperlichen Probleme. Keiner aus der Riege muss etwas beweisen, alle haben sie Geschichte geschrieben. Warum also tun sich Djokovic, Nadal und Murray das noch an?
Djokovic’s Top Shots from the 2024 French Open
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Novak Djokovic musste die French Open vor dem Viertelfinale verletzungsbedingt abbrechen, Rafael Nadal sagte Wimbledon ab, um seinen Körper zu schonen. Andy Murray spielt zwar durch, konnte allerdings bei elf Turnierteilnahmen in dieser Saison nur in Miami mehr als ein Match gewinnen.
Man muss sich gleichzeitig Sorgen machen um das Trio und bewundern, mit welchem Ehrgeiz die drei Routiniers, die es zusammen auf 49 Grand-Slam-Titel bringen, noch immer auf der Tour unterwegs sind.
Ein Grund neben dem Spaß am Tennis: klare Ziele. "Die Olympischen Spiele waren schon immer eine Priorität für mich. Ich möchte meine Höchstleistung in Paris erreichen. Alles andere ist ein Bonus", erklärte Djokovic im April.
Der Belgrader will unbedingt die letzte echte Lücke seiner Trophäensammlung schließen. Eine olympische Goldmedaille hat er noch nicht im Schrank liegen, bislang reichte es "nur zu Bronze 2008 in Peking.
Da Olympia 2024 auf der berühmten Anlage von Roland-Garros stattfindet, gehe es darum, explizit "das Spiel auf Sand aufzubauen", betonte Djokovic.
Das gelang allerdings nur partiell. Nach mittelmäßigen Vorstellungen bei den Vorbereitungsturnieren in Monte-Carlo, Rom und Genf war bei den French Open zwar eine Steigerung erkennbar - dann aber forderte der Körper seinen Tribut.
Djokovic hofft auf Olympia-Gold - und die 25
Im Achtelfinale zog der Serbe sich einen Riss im Innenmeniskus des rechten Knies zu. Zum Viertelfinale trat er nicht mehr an, stattdessen erfolgte ein operativer Eingriff. Diese sogenannte Meniskektomie sei "gut verlaufen", wie Djokovic mitteilte, Wimbledon (ab 1. Juli) kommt aber wohl noch zu früh. So liegt der Fokus mehr denn je auf den Sommerspielen, die am 26. Juli offiziell beginnen (live im TV bei Eurosport 1 und bei discovery+).
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Djokovic auf Trainersuche: "Ich weiß, was getan werden muss"
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Darüber hinaus steht noch die 25 im Raum. Gelingt es Djokovic - etwa bei den US Open - seinen 25. Grand-Slam-Titel einzufahren, würde er auch Margaret Court hinter sich lassen und hätte den Rekord für die meisten Major-Kronen komplett für sich alleine. Es sind starke Anreize, die den zweitältesten Top-100-Profi nach Stan Wawrinka, der bereits 39 Jahre alt ist, antreiben.
Nadal backt kleinere Brötchen
Bei Nadal ist die Situation etwas anders gelagert. Der Mallorquiner, auf Platz 264 im ATP-Ranking zurückgefallen, ist noch ein Jahr älter als Djokovic und backt inzwischen kleinere Brötchen. In der Saison 2023 absolvierte er aufgrund einer hartnäckigen Verletzung am Hüftbeuger ganze vier Matches. Das Comeback in diesem Jahr dauerte zunächst nur drei Partien in Brisbane an, ehe eine Muskelverletzung im Oberschenkel die nächste Zwangspause einläutete.
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Top five shots from Zverev's win over Nadal at French Open
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Bei den French Open zog Nadal schließlich das Hammerlos Alexander Zverev - und schied in Runde eins aus. Die geplante Zeremonie, mit der die Turnierorganisatoren den 14-fachen Paris-Champion ehren wollten, wurde kurzfristig abgeblasen. Der Spanier wollte sich noch nicht darauf festlegen, dass er 2025 nicht doch wieder in Roland-Garros aufschlägt.
Kein Wimbledon - aber Olympia-Doppel mit Alcaraz
Die Rasensaison aber lässt Nadal sausen. Er glaube, "dass es das Beste für meinen Körper ist, den Untergrund nicht zu wechseln und weiter auf Sand zu spielen", führte der 22-malige Grand-Slam-Turniersieger aus. Auch Nadal hat sich das Ziel Olympia gesteckt.
Das anvisierte Traum-Doppel mit dem frischgebackenen French-Open-Sieger und Landsmann Carlos Alcaraz ist bestätigt. Im Einzel will Nadal ebenfalls antreten, ist aufgrund seiner Weltranglistenposition aber auf eine Wildcard angewiesen. Paris werde etwas "ganz Besonderes", bekannte Alcaraz. "Meine ersten Olympischen Spiele, kurz nachdem ich erstmals die French Open gewonnen habe." Mit Nadal hat der 21-Jährige einen alten Olympia-Hasen an seiner Seite, der bereits zweimal Gold (Einzel 2008, Doppel 2016) geholt hat.
Murray zögert bei Olympischen Spielen
Ein Kunststück, das auch Murray gelang. Der Schotte wurde 2012 und 2016 Olympiasieger im Einzel, dazu sichert er sich Silber im Mixed-Wettbewerb (2012). Im Unterschied zu Djokovic und Nadal zögerte Murray aber noch im Hinblick auf Paris 2024.
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1. Runde: Wawrinka gewinnt Altstarduell mit Murray - Highlights
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"Ich muss abwarten, bin mir noch nicht zu 100 Prozent sicher, wie es mit dem Doppel aussieht und ob ich dabei sein werde oder nicht, wenn ich nur im Einzel antrete", erklärte Murray im Rahmen des Rasenturniers von Stuttgart.
Mittlerweile hat Murray jedoch grünes Licht gegeben und wird in Paris dabei sein.
Letztes Ziel London? Wimbledon bereit für Murray-Abschied
Noch wichtiger dürfte für Murray jedoch das Grand-Slam-Turnier in Wimbledon sein. Nicht auszuschließen, dass es seine letzte Teilnahmen an den All England Championships sein wird. "Wir sind bereit und vorbereitet. Letztendlich ist es Andys Entscheidung und wir werden uns von ihm leiten lassen, können unsere Pläne entsprechend ändern", ließ Sally Bolton, Geschäftsführerin des All England Lawn Tennis and Croquet Club, wissen.
Wimbledon und Olympia als letzte Ziele für Murray? Warum nicht. Es wäre ein krönender Abschluss - und man kann auch Nadal und Djokovic nur wünschen, dass sie den passenden Zeitpunkt erwischen, um ihre einzigartigen Karrieren zu beenden.
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Top 5 Shots from the final day of the French Open featuring Alcaraz brilliance
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