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US Open 2023: Dominic Thiem schmerzt die krankheitsbedingte Aufgabe beim Turnier seines einzigen Grand Slams "noch mehr"
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Publiziert 02/09/2023 um 16:23 GMT+2 Uhr
Dominic Thiem hat sich nach seiner krankheitsbedingten Aufgabe bei den US Open gegen Ben Shelton [6:7 (1:7), 0:1] erstmals zu Wort gemeldet: "Es ist nie schön, ein Spiel nicht beenden zu können, aber dieses Mal schmerzt es noch mehr, weil mir dieses Turnier so viel bedeutet." Der Wettbewerb in New York ist der einzige Grand Slam, den der Österreicher in seiner bisherigen Karriere gewinnen konnte.
Dominic Thiem saß bei den US Open mit Magenschmerzen neben dem Court.
Fotocredit: Imago
Für den Anfang der kommenden Woche kündigte Thiem zudem genauere Untersuchungen an. Zuvor wird er am Sonntag allerdings erst einmal seinen 30. Geburtstag feiern.
In New York hatte er sich wie einige seiner Kollegen mit einem Magen-Darm-Virus infiziert - einer Art Gastritis, also einer Entzündung der Magenschleimhaut, wie sein Management um Bruder Moritz nach dem Aus vorerst diagnostizierte. Bereits vor dem Spiel habe sich der US-Open-Sieger aus dem Jahr 2020 übergeben müssen.
Doch Thiem blickte auch positiv auf die kommenden Wochen: "Ich kann wieder auf hohem Level spielen, das gibt mir viel Selbstvertrauen für die nächsten Turniere."
Wie schnell sich der Wiener von der Krankheit erholt und wieder aufschlagen kann, bleib abzuwarten. Die Tests dürften Aufschluss geben. Im September stehen auf der ATP Tour noch Turniere in Kasachstan und China an, im Oktober geht es in Japan, Belgien, Schweden, der Schweiz, seiner Heimat Wien in Österreich (23. bis 30. Oktober) und Paris weiter.
Thiem: Krankheit macht aufsteigende Form zunichte
In diesem Sommer zeigte sich die derzeitige Nummer 81 der Welt wieder in verbesserter Form, nachdem Thiem im Ranking zwischenzeitlich weit nach unten gerutscht war.
In der ersten Runde der US Open 2023 hatte er Alexander Bublik geschlagen (6:3, 6:2, 6:4). Der in Russland geborene Kasache hatte den Österreicher auf russisch als "Invalidam" beleidigt, also Invaliden bzw. Menschen mit Behinderung. Das Wort wird in unterschiedlichem Kontext verwendet. Wie Bublik es gemeint hat, ist nicht bekannt.
Thiem hatte langwierig Verletzungsprobleme an seiner rechten Hand gehabt und reagierte auf der Pressekonferenz vorsichtig. Er wisse nicht, ob die Übersetzung stimme und wie sein Gegner das gemeint habe. Sonst wäre dies aber "ein harter Spruch".
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