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Wimbledon bekommt eine neue Königin: Iga Swiatek und Amanda Anisimova betreten im Endspiel von London beide Neuland
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Publiziert 11/07/2025 um 18:26 GMT+2 Uhr
Wimbledon bekommt eine neue Königin. So viel steht schon vor dem Endspiel des Rasenklassikers am Samstag (12. Juli ab 17:00 Uhr MESZ) fest. Weder die polnische Favoritin Iga Swiatek noch die US-Amerikanerin Amanda Anisimova standen bislang im Endspiel an der Church Road, beide betreten also Neuland - im doppelten Sinne. Denn auch das Duell Swiatek gegen Anisimova gab es noch nie auf der Tour.
Swiatek über Druck: "Ihr kennt mich doch"
Quelle: Perform
Amanda Anisimova ist mit dem Finaleinzug im All England Club endgültig angekommen in der Weltspitze.
2019 hatte sie als Teenager in Paris schon einmal ein Halbfinale bei einem Grand-Slam-Turnier erreicht, war damals aber an der Australierin Ashleigh Barty gescheitert - nun kämpft sie im Endspiel von Wimbledon (Samstag ab 17:00 Uhr im Liveticker) um die prestigeträchtigste Trophäe ihres Sports.
Vor zwei Jahren nahm sich die Tochter russischer Auswanderer aufgrund mentaler Probleme eine monatelange Auszeit, auch, um dem Druck des Tenniszirkus zu entkommen.
"Viele Menschen haben mir gesagt, dass ich es nie wieder an die Spitze schaffen würde", erklärte die Weltranglistenzwölfte. Die Kritik sei "schwer zu verdauen" gewesen, fügte sie nach dem Halbfinaltriumph gegen Aryna Sabalenka an: "Denn ich wollte zurückkommen, noch viel erreichen und eines Tages einen Grand Slam gewinnen."
Anisimova baff: "Weiß nicht, wie ich das geschafft habe"
Der Coup gegen Branchenführerin Sabalenka fühle sich "nicht real an. Ich bin absolut gestorben da draußen. Ich weiß nicht, wie ich das geschafft habe", gestand Anisimova und ließ sich von den Zuschauern feiern: "So viele Leute haben mich angefeuert", staunte die US-Amerikanerin.
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Amanda Anisimova, Wimbledon 2025
Fotocredit: Getty Images
Vielleicht legt die 23-Jährige nun sogar noch einen drauf, wenngleich Iga Swiatek aufgrund ihrer fünf Grand-Slam-Titel und der neuen Klasse auch auf Rasen favorisiert scheint.
Wimbledon ist allerdings das erste Major-Finale für die Polin in diesem Jahr, in Melbourne und Paris war sie jeweils im Halbfinale ausgeschieden.
Swiatek überrascht sich selbst: "Aufgeregt und super stolz"
Auf dem heiligen Rasen aber überraschte sich die 24-Jährige selbst. Sie hätte niemals damit gerechnet, "hier mal das Finale zu spielen", sagte die Polin nach dem Halbfinalerfolg gegen Belinda Bencic im On-Court-Interview: "Ich bin sehr aufgeregt und super stolz. Tennis überrascht mich weiterhin. Ich genieße es einfach."
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Iga Swiatek, Wimbledon 2025
Fotocredit: Getty Images
Das dürfte sich auch Anisimova vornehmen, schließlich ist ein Auftritt im größten Match, das der Tennissport zu bieten hat, für beide Spielerinnen Neuland.
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(mit SID)
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