Wimbledon 2026 - Jannik Sinner spricht über anstehenden Kracher gegen Novak Djokovic: "Muss mein Niveau steigern"

Jannik Sinner geht mit Respekt, aber auch großem Selbstvertrauen in das Wimbledon-Halbfinale gegen Novak Djokovic. Der Weltranglistenerste machte deutlich, dass er sich für das Duell mit dem Serben noch steigern müsse - glaubt aber dennoch an seine Chance. "Wenn ich im Halbfinale überhaupt eine Chance haben möchte, muss ich mein Niveau definitiv steigern", sagte der Titelverteidiger.

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Quelle: Eurosport

Sinner sprach auf der Pressekonferenz in Wimbledon. Zwar spiele er "ziemlich gut" und werde "jeden Tag besser", für den Rekord-Grand-Slam-Sieger müsse aber noch mehr kommen.
Der Südtiroler, der sein zwölftes Duell mit Djokovic bestreiten wird, geht trotz aller Selbstkritik mit Überzeugung in die Partie.
"Ich weiß, dass ich ihn schlagen kann, wenn ich gut spiele. Aber ich weiß auch sehr gut, dass ich verlieren kann", erklärte der Italiener. Den Druck nehme er dabei "ganz natürlich" wahr. "Ich bin einfach glücklich, auf dem Platz zu stehen und mein Bestes geben zu können."
Zugleich schickte der 24-Jährige eine kleine Kampfansage an den Serben: "Ich habe großes Vertrauen, dass ich das schaffen kann. Es ist nicht sicher, dass es klappt, aber ich spiele Halbfinals und entscheidende Runden gerne. In diesen Momenten gehe ich gerne Risiken ein."

Sinner mit großem Respekt vor Djokovic

Trotzdem sparte Sinner nicht mit Lob für seinen Gegner. Djokovic hatte sich nach einem 5:15 Stunden langen Viertelfinal-Krimi gegen Félix Auger-Aliassime für das Halbfinale qualifiziert.
"Für mich ist es unglaublich, wie er trainiert, wie sehr er sich seinem Körper widmet und welche Motivation er noch immer hat", sagte Sinner über den 39-Jährigen. "Wir können sehr glücklich sein, dass er noch hier ist, alles gibt und versucht, seinen 25. Grand-Slam-Titel zu gewinnen."
Während Sinner gegen Struff in drei Sätzen vergleichsweise souverän das Halbfinale erreichte, musste Djokovic im längsten Viertelfinale seiner Wimbledon-Karriere an seine körperlichen Grenzen gehen. Der viermalige Grand-Slam-Sieger dürfte daher mit einem Fitnessvorteil in das Duell gehen – weiß aber zugleich, dass Djokovic ihn erst Anfang des Jahres im Halbfinale der Australian Open in fünf Sätzen bezwang.
"Der Weg bis hierher ist lang und hart. Viertelfinals bei Grand Slams wirken irgendwann normal, sind es aber überhaupt nicht", sagte Sinner. "Deshalb ist es wichtig, den Moment auf dem Platz zu genießen." Nun soll genau dieser Moment auch gegen Djokovic für den Finaleinzug reichen.
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Quelle: SNTV


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