Aryna Sabalenka exklusiv zum erstem Saisondrittel mit Final-Niederlage bei Australian Open und Chancen bei French Open: "Es war eine harte Lektion"

Aryna Sabalenka dominiert die WTA Tour, seitdem sie im Oktober 2024 Platz eins in der Weltrangliste von Iga Swiatek übernahm. Allerdings läuft die Saison 2025 nicht glatt für die Belarussin. Vor allem die Dreisatz-Niederlage im Australian-Open-Finale gegen Madison Keys war schmerzhaft. "Das war eine harte Lektion, dieses Endspiel war schwer zu akzeptieren", sagt Sabalenka im Eurosport-Interview.

Sabalenka exklusiv: "Ich habe jetzt alles, um zu gewinnen"

Quelle: Eurosport

Titel in Brisbane und Miami, Endspielteilnahmen in Melbourne, Indian Wells und Stuttgart, dazu zwei frühe Pleiten in Katar und Dubai - es ist ein starkes, aber kein überragendes erstes Saisondrittel für Aryna Sabalenka.
Nach der Enttäuschung bei den Australian Open habe sie "eine Woche gebraucht, um die harte Niederlage zu vergessen", räumt die 26-Jährige im Gespräch mit Eurosport ein.
Inzwischen sehe sie die Sache positiver. "Immer, wenn ich schwere Matches verliere, komme ich stärker zurück. Nach dem Finale in Melbourne war ich besonders motiviert, sehr fokussiert. Vielleicht war es sogar gut für mich, wie es lief. Ich habe ein paar Dinge aus einem anderen Blickwinkel, mehr von außen, betrachtet", so Sabalenka.
Die Hartplatz-Spezialistin, die auf ebenjenem Belag 17 ihrer 19 Titel gewann, durchläuft derzeit die kniffligste Zeit des Jahres.
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Erst die Sandplatz-Zeit, danach geht es auf Rasen - nicht Sabalenkas Metiers. Noch nicht. Denn vor allem auf Sand hat sie sich eine Menge vorgenommen.

Sabalenka: "Ich habe jetzt alles, um zu gewinnen!"

Madrid kommt jetzt gerade recht. In der spanischen Hauptstadt fuhr Sabalenka 2021 und 2023 ihre bislang einzigen Turniersiege auf dem roten Geläuf ein. Ende Mai will die dreimalige Grand-Slam-Championesse dann in der Verfassung sein, um die French Open zu gewinnen.
"Bis vor ein paar Jahren habe ich auf Sand nicht an mich geglaubt. Das hat sich durch das Halbfinale in Roland-Garros (2019, A.d.R.), den ersten Titel in Madrid und ein paar Finalteilnahmen geändert. Ich habe begonnen, mir zu vertrauen", beschreibt Sabalenka ihre Entwicklung.
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Aryna Sabalenka hat sich viel vorgenommen auf Sand

Fotocredit: Getty Images

Sie blende die Nebengeräusche, wie die Debatte um ihr Leistungsvermögen auf Sand, aus. "Es geht einzig darum, dass ich an mich glaube", betont die Ausnahmeathletin.
Vor allem ein Satz sollte die Konkurrenz aufhorchen lassen. Denn Sabalenka sagt im Hinblick auf die French Open eben auch: "Ganz ehrlich: Ich habe jetzt alles, um zu gewinnen!"
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