Olympia 2022: Marte Olsbu Röiseland holt in der Verfolgung ihr drittes Gold - Vanessa Voigt beste Deutsche

Marte Olsbu Röiseland ist bei Olympischen Spielen auf dem besten Weg zur Biathlon-König von Peking zu werden. Die Norwegerin leistete sich in der Verfolgung über 10 Kilometer nur einen Schießfehler und holte mit einem Start-Ziel-Sieg ihr drittes Gold. Silber gewann Elvira Öberg (Schweden/+1:36,5 Minuten). Bronze holte Tiril Eckhoff (Norwegen/+1:48,7). Beste Deutsche wurde Vanessa Voigt (12.).

Ganz souverän: So sicherte sich Röiseland ihr nächstes Gold

Quelle: Eurosport

Vanessa Voigt war von Rang 18 ins Rennen gegangen und leistete sich am Schießstand nur einen Fehler. Auf ihrem Weg in die Strafrunde kollidierte sie mit einer Kontrahentin und kam zu Sturz. Die 24-Jährige konnte jedoch direkt danach weitermachen.
Franziska Preuß (1 Strafrunde) verbesserte sich um 15 Plätze auf Rang 15, Einzel-Olympiasiegerin Denise Herrmann wurde nach drei Strafrunden 17.
Mit der Hypothek des schlechtesten Sprint-Resultats bei Winterspielen hatten die deutschen Skijägerinnen im Schneetreiben in Zhangjiakou mit der Medaillenvergabe erwartungsgemäß nichts zu tun.
Marte OIsbu Röiseland verteidigte ihren Vorsprung nach nur einer Strafrunde souverän und gewann bereits ihr drittes Gold, auch mit der Mixed-Staffel hatte die elfmalige Weltmeisterin schon triumphiert.
Silber ging mit großem Rückstand an die Schwedin Elvira Öberg (3 Strafrunden/+1:36,5 Minuten) vor Tiril Eckhoff (Norwegen/3/+1:48,7).
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Highlights: Röiseland holt souverän Gold - Eckhoff krönt Aufholjagd

Quelle: Eurosport

Tandrevold bricht im Ziel zusammen

Überschattet wurde die Entscheidung um die Medaillen jedoch von einem dramatischen Zieleinlauf der Norwegerin Ingrid Landmark Tandrevold. Die 25-Jährige lag an der letzten Zwischenzeit auf Rang drei, brach jedoch kurz vor dem Ziel völlig ein. Sie schleppte sich über die Ziellinie und brach dort schließlich zusammen.
Anschließend musste sie von Betreuern aus dem Zielbereich getragen werden. Norwegens Mannschaftsarzt Lars Kolsrud konnte nach bangen Minuten jedoch Entwarnung geben. "Ingrid hat sich angezogen und sitzt nun da, isst und entspannt sich. Es tut ihr sehr leid, dass sie nicht die Position bekommen hat, die sie sich erhofft hatte. Sie war wirklich k.o. und hat alles rausgenommen, war aber die ganze Zeit bei Bewusstsein", sagte Kolsrud bei Eurosport.
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"Eine olympische Tragödie!" Tandrevold bricht im Ziel zusammen

Quelle: Eurosport

Eurosport-Podcast: Hambüchen & Friends Teil 8 mit Jochen Behle

(mit SID)
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Fillon Maillet trotzt dem Sturm und stürmt zu Verfolgungs-Gold

Quelle: Eurosport

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