Mailand - Sanremo: Tadej Pogacars Sieg als "Meisterwerk in vier Akten" - Legende Eddy Merckx "sprachlos"
Publiziert 23/03/2026 um 14:56 GMT+1 Uhr
Radsport-Legende Eddy Merckx hat sich erstaunt über Tadej Pogacars Triumph beim Klassiker Mailand – Sanremo gezeigt. "Großartig. Fantastisch. Er hat mich sprachlos gemacht", erzählte der 80-Jährige im Interview mit der italienischen "Gazzetta dello Sport". Pogacars Sieg sei "ein Meisterwerk in vier Akten", das Merckx analysierte und dem Slowenen zudem einen Triumph bei Paris – Roubaix zutraute.
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Quelle: Eurosport
"Auf jeden Fall" könne Pogacar auch das fünfte und letzte Monument gewinnen, glaubt Merckx: "Mittlerweile ist klar, dass er keine Grenzen kennt. Was muss er noch tun? Letztes Jahr ist er auf dem Kopfsteinpflaster gestürzt, sonst hätte er sich im Velodrom mit van der Poel um den Sieg duelliert. Und wer weiß, wie das ausgegangen wäre."
Pogacar, den Merckx nach einem Abendessen in Italien als "Gentleman" bezeichnete, analysierte den Sieg beim Monument von Mailand nach Sanremo in vier Abschnitten: Cipressa, Poggio, Abfahrt und Sprint (zum Rennbericht).
"Ich denke, man kann das als eine seiner größten Leistungen bezeichnen", sagte der Belgier: "Zunächst einmal der Sturz vor der Cipressa. Wer wäre da nicht entmutigt gewesen? Wer hätte Sanremo nicht als verloren oder zumindest gefährdet angesehen? Er nicht. Seine Reaktion war die eines absoluten Champions."
Als zweiten Knackpunkt machte er aus, "van der Poel auf dem Poggio abzuhängen. Das war für mich eine Überraschung. Aber Mathieu konnte nicht mithalten, und wenn das passiert ist, dann ist das Pogacars Verdienst."
Merckx: Pogacar "absolut klar im Kopf"
Merckx fuhr mit einer dritten Schlüsselszene fort: Dass Pogacar im Abstieg keinen Boden auf Pidcock verlor: "Ich kenne die Fähigkeiten des Engländers, der ein Meister des Mountainbikes ist und auch im Cross auf höchstem Niveau war. Beim Abstieg vom Poggio hätte Tadej das Rennen verlieren können, aber er war absolut klar im Kopf."
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Quelle: Eurosport
Zu guter Letzt bezog sich Merckx noch auf den Schlusssprint, den Pogacar mit "Kopf, Kraft und Überzeugung" eingeleitet habe - und hauchdünn für sich entschied.
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Quelle: Eurosport
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