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Tragischer Tod von Muriel Furrer bei Rad-WM: Staatsanwaltschaft und Polizei Zürich geben Update zu Ermittlungen
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Publiziert 30/09/2024 um 23:50 GMT+2 Uhr
Die Kantonspolizei Zürich und die zuständige Staatsanwaltschaft haben sich in einer gemeinsamen Stellungnahme zum Tod von Muriel Furrer bei der Rad-WM 2024 in Zürich geäußert. Dabei bestätigten die Behörden auch die Todesursache der 18-Jährigen. "Die Schweizer Radrennfahrerin Muriel Furrer erlitt bei ihrem Sturz ein schweres Schädel-Hirn-Trauma", hieß es in der Mitteilung.
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Im Zuge der Ermittlungen sei zudem das Rennrad der Schweizerin sichergestellt und dem Rechtsmedizin-Institut der Universität Zürich zur Untersuchung übergeben worden.
Ersten Erkenntnissen zufolge war Furrer am vergangenen Donnerstag beim Straßenrennen der Juniorinnen in einer leichten Linkskurve der Abfahrt bei Küsnacht zu Fall gekommen. Im Anschluss wurde sie mit einem Helikopter in die Universitätsklinik nach Zürich geflogen, wo sie am Freitag verstarb.
Rolf Jäger von der Staatsanwaltschaft bestätigte im Gespräch mit dem Sender "Tele Züri" zudem Medienberichte, wonach der Sturz der 18-Jährigen nicht sofort bemerkt worden sei.
"Die Ermittlungen haben ergeben, dass sie eine gewisse Zeit unerkannt liegen geblieben ist. Der Sicherheitsdienst hat die Strecke nach dem Rennen abgefahren, man hat nach ihr gesucht und sie dann in dem Waldstück gefunden", sagte der Pressesprecher.
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Von Fremdeinwirkung gehe man nach dem jetzigen Stand der Ermittlungen aber nicht aus, wobei der Fall weiterhin untersucht werde. Der exakte Zeitpunkt des Unfalls sei zudem immer noch unklar, da er weder von Zuschauern am Streckenrand noch den TV-Kameras bemerkt worden sei.
Auch UCI-Präsident David Lappartient hatte bereits angedeutet, dass die Nachwuchsfahrerin nicht unmittelbar Hilfe erhalten habe und auf dabei auf die Natur des Radsports verwiesen.
Furrers Tod hatte Bestürzung und Beileidsbekundungen aus der gesamten Rad-Welt und darüber hinaus ausgelöst.
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