Aleksander Aamodt Kilde vermisst Duelle mit Marco Odermatt - norwegischer Speed-Spezialist blickt auf sein Comeback

Aleksander Aamodt Kilde hat sich beim Media Day von Ausrüster Atomic zu seinem Comeback im Weltcup geäußert und dabei auch einen Rivalen erwähnt, den der Speed-Spezialist ganz besonders vermisst: Marco Odermatt. "Er ist nicht nur ein genialer Skifahrer, sondern auch ein Freund", zitierte "Blick" den Gesamtweltcupsieger der Saison 2019/20. Zur Höchstform fehlen ihm indes noch einige Prozent.

Horrorsturz im Zielhang: Kilde kracht brachial in Fangzaun

Quelle: Eurosport

"Ich habe unsere Duelle in den letzten 20 Monaten vermisst. Wir haben auf der Piste hart gekämpft und daneben viel gelacht. Das will ich wieder erleben", führte Kilde mit Blick auf seine Duelle mit Odermatt aus.
Seit der Saison 2021/22 teilen die beiden Ski-Koryphäen die kleinen Kristallkugeln in Abfahrt und Super-G unter sich auf, seit der Verletzung von Kilde wurde der Titelkampf im Speed-Bereich aber eine eidgenössische Angelegenheit.
Diese Party will der 21-malige Weltcupsieger nun möglichst crashen - dabei aber nichts überstürzen. "Mir fehlen noch 20 Prozent", trat Kilde angesichts der Nachfragen zu seinem Comeback auf die Bremse.
Immerhin muss er sich nach einer Schulterluxation, einer tiefen Schnittwunde in der Wade und einer Blutvergiftung erst wieder in seinem eigentlichen Habitat zurechtfinden. "Alles ist neu für mich. Ich muss mich anpassen - bei Sprüngen, im Gelände. Die Hocke klappt immerhin wieder", so Kilde.

Kilde: "Dann bin ich gebrochen"

Ob es sich bei seiner Rückkehr auf den eisigen Pisten des Weltcups wieder wie einst anfühlen wird?
"Es wird nie mehr sein wie früher", räumte der 33-Jährige ein. "Aber es ist unglaublich, was der Körper schaffen kann. Früher fühlte ich mich nicht unbesiegbar, aber unzerstörbar. Dann bin ich gebrochen."
Nach seinem folgenschweren Sturz in Wengen habe er Höhen und Tiefen erlebt. Dabei bereitete ihm vor allem seine Schulter große Probleme.
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Aleksander Aamodt Kilde arbeitet an seinem Comeback im Ski Alpin

Fotocredit: Getty Images

"Es gab Tage, da wollte ich am liebsten meinen Arm abreißen", so Kilde. "Doch ich blieb dran, gab nicht auf. Und nun geht es mir so gut wie schon lange nicht mehr. Ich freue mich."
Zwischen 2. und 7. Dezember macht der Weltcup im US-amerikanischen Beaver Creek Halt (live und on-demand bei discovery+). Bei den ersten Speed-Rennen der Saison will auch Kilde am Start sein. Das große Ziel bleiben jedoch die Olympischen Spiele 2026 in Mailand und Cortina d'Ampezzo.
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Hirscher wieder auf Skiern - aber "noch ein langer, langer Weg"

Quelle: Eurosport


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