Manuel Feller scherzt nach Olympia-Silber in der Team-Kombination: "Dann scheiß' ich mir am Start in die Hos'n"

Dass Vincent Kriechmayr nach der Team-Kombination die Olympia-Silbermedaille um den Hals gehängt bekam, hatte er vor allem Manuel Feller zu verdanken: Mit einem fantastischen Auftritt im Slalom glich der Österreicher die verpatzte Abfahrt seines Partners in Bormio aus. Am "ORF"-Mikrofon berichtete Feller hinterher, dass Kriechmayrs schlechter Start gar nicht mal so unvorteilhaft gewesen sei.

Unglaublich! Feller fährt mit Traumlauf Medaille ein

Quelle: Eurosport

"Natürlich war es nach Vinc' Abfahrt nicht mehr so in Reichweite, andererseits hatte ich dann nicht mehr ganz so viel Druck", sagte der Skirennläufer nach dem Gewinn des zweiten Olympia-Silbers seiner Karriere.
Zwar wolle sich Kriechmayr "noch nicht ganz gratulieren lassen, aber ich habe zum Vinc gesagt: 'Stell dir vor, wenn du da eine Bestzeit fährst. Dann scheiß' ich mir am Start in die Hos'n'", scherzte Feller im "ORF"-Interview.
Im ersten Durchgang der alpinen Team-Kombination war Kriechmayr in der Abfahrt hinter den Erwartungen zurückgeblieben, auf die Bestzeit des Italieners Giovanni Franzoni fehlten ihm 1,25 Sekunden. Weil Feller im Slalom dann aber die zweitbeste Zeit (51,98 s) hinlegte, reichte es dennoch zum geteilten zweiten Rang mit dem Schweizer Duo Marco Odermatt/Loic Meillard.
"Wir hatten nichts zu verlieren und es hat genau gepasst. Die Hälfte der Medaille gehört definitiv Vinc, wir sind ein Team und haben gemeinsam gewonnen", so Feller.
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Manuel Feller (l.) überzeugte in der Abfahrt und gewann mit Vincent Kriechmayr die Silbermedaille.

Fotocredit: Getty Images

Während es für das österreichische Duo nach verpatzter Abfahrt und geglücktem Slalom noch für Olympia-Silber reichte, sah es für Odermatt und Meillard ein wenig anders aus.

Für Odermatt und Meillard "nur" Silber

In der Abfahrt hatte Odermatt seinem Partner mit Rang drei eine gute Ausgangslage verschafft, doch im Slalom wusste Meillard die Steilvorlage nicht zu vollenden. Der beste Schweizer Slalomfahrer dieser Saison kam mit dem flachen Gelände in Bormio nicht zurecht und verlor auf seinen Landsmann Tanguy Nef satte 1,13 Sekunden.
Die Gold-Favoriten Odermatt und Meillard mussten sich so mit Silber begnügen, während sich Nef an der Seite von Franjo von Allmen zum Sieger des erstmals bei Olympia ausgetragenen Wettbewerbs krönte. Für von Allmen war es nach der Abfahrt bereits das zweite Gold dieser Spiele.
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Kuriosum in Team-Kombi: Odermatt und Meillard müssen Silber teilen

Quelle: Eurosport


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