Olympische Winterspiele 2026: US-Star Mikaela Shiffrin erinnert sich an Peking-Debakel - "Ich kann euch sagen ..."
VonLukas Fegers
Update 09/02/2026 um 13:11 GMT+1 Uhr
Das Olympia-Debakel 2022 in Peking ist für Ski-Superstar Mikaela Shiffrin weiterhin präsent. Sie analysiere immer noch, was damals passiert sei, sagte die US-Amerikanerin auf einer Pressekonferenz bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand und Cortina d'Ampezzo. Vor vier Jahren in Peking hatte Shiffrin ein sportliches Desaster erlebt, ohne einzige Medaille war sie aus China zurückgekehrt.
Shiffrin setzt politisches Statement und wirbt für Werte wie Inklusion
Quelle: Eurosport
Damals waren der Weltcup-Rekordsiegerin ungewohnt viele Fahrfehler unterlaufen, unter anderem beim abschließenden Kombinationsslalom.
Trotz der tiefen Enttäuschung, die Shiffrin offenbar immer noch über das Peking-Debakel verspürt, verlor die 30-Jährige aber auch auf der Pressekonferenz nicht ihren Sinn für Humor. "Danke, dass ihr ein Bild genommen habt, das mich stehend zeigt", sagte sie mit Blick auf ein Poster ihm Raum, das sie in Fahrposition abbildet.
Anschließend fügte sie jedoch wieder mit ernsterer Miene hinzu: "Ich kann euch sagen, ich würde Peking jederzeit einem Sturz in Killington mit einer Bauchverletzung vorziehen."
Der Hintergrund: Ende November 2024 war Shiffrin beim Weltcup in Killington/USA gestürzt und hatte sich dabei eine Stichwunde im Bauchbereich zugezogen. Die Genesung verlief nicht planmäßig, Shiffrin musste sich einer "unerwarteten" Operation unterziehen. Erst kurz vor der WM 2025 in Saalbach-Hinterglemm konnte die US-Amerikanerin ihr Comeback geben.
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Mikaela Shiffrin erinnert sich an ihr Olympia-Debakel in Peking.
Fotocredit: Getty Images
Shiffrin mit Johnson bei Team-Kombination
Bei den diesjährigen Winterspielen in Italien bestreitet Shiffrin am Dienstag mit der Team-Kombination ihr erstes von drei Rennen (ab 10:30 Uhr live bei Eurosport und HBO Max). Dort startet sie gemeinsam mit der neuen Abfahrtsolympiasiegerin Breezy Johnson.
Wenig verwunderlich zählt das US-Duo zu den Mitfavoritinnen. Gut möglich also, dass Shiffrin schon dann ihren Olympia-Fluch von Peking brechen und nach Rio 2014 (Slalom-Gold) sowie Sotschi 2018 (Gold im Riesenslalom, Silber in der Kombination) ihre vierte olympische Medaille feiern kann.
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