Karl Geiger 2021 in Bischofshofen
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Skispringer Karl Geiger hat in der Qualifikation für das Finale der Vierschanzentournee den nächsten kleinen Rückschlag einstecken müssen. Zwei Tage nach dem Dämpfer vom Bergisel flog der Oberstdorfer in Bischofshofen auf 123,5 m und landete damit abgeschlagen auf dem 25. Platz.
Kamil Stoch (Polen) gewann die Qualifikation von Bischofshofen mit einem Sprung auf 138 Meter und sicherte sich damit die Prämie von 5000 Euro.
Der Norweger Robert Johansson (137 m) kam 0,6 Punkte hinter Stoch auf Platz zwei, sein Landsmann Halvor Egner Granerud landete mit der Bestweite (140,5) nur 0,7 Punkte hinter dem Polen auf Rang drei.
"Stoch springt wie eine Maschine", analysierte Eurosport-Experte Martin Schmitt den Sprung des Tourneeführenden: "Flugtechnisch habe ich ihn noch nie so gut gesehen."
Sieg mit 20,0: Stoch setzt "mentales Zeichen" in der Quali
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Karl Geiger mit verpatzter Generalprobe
Nach dem enttäuschenden 16. Rang in Innsbruck verpatzte Geiger seinen Quali-Sprung in Bischofshofen. "Man merkt, er ist nicht mehr ganz so handlungsfähig", meinte Schmitt.
Man müsse bei Geiger aber "sehen, wo er herkommt. Er hatte Corona und ist ausgefallen. Auch wenn er keine Symptome hatte, macht sich das bemerkbar im Körper. Er konnte nicht voll durchtrainieren und sich perfekt auf die Tournee vorbereiten. Es war alles auf den letzten Drücker. Vielleicht merkt er, dass die körperliche Supbstanz fehlt."
"Luft ist raus": Geiger in Quali weit abgeschlagen
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"Der Sprung war vom Absprung her nicht ganz sauber. Ich habe probiert bisschen offensiver zu sitzen, aber das ging nach hinten los", meinte Geiger bei Eurosport selbstkritisch: "Ich muss sagen, das mit Innsbruck hat mich schon angekratzt. Das war eine harte Nummer für mich." Er glaube aber, dass er den Sprung noch aus dem Kopf kriege.
Am Mittwoch wolle er nun einfach "einen gescheiten Wettkampf machen": "Ich weiß, dass ich die Schanze knacken kann." Der Skiflug-Weltmeister von Planica wolle sich "nochmal richtig hochpushen. Das wäre mein Wunsch."
Geiger kriegt Innsbruck nicht aus dem Kopf: "Eine harte Nummer"
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Eisenbichler mit LMAA-Einstellung
Markus Eisenbichler wurde mit einem Sprung auf 134,5 m solider Achter und scheint damit eher noch Chancen auf einen Podestplatz in der Tourneewertung zu haben.
"Er ist hier sehr stark einzuschätzen", glaubt Bundestrainer Stefan Horngacher.
"Irgendwas funktioniert nicht": Eisenbichlers solider Quali-Sprung
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"Es war ein akzeptabler Sprung, aber keine Granate", sagte der 29 Jahre alte Weltmeister bei Eurosport:
"Dass muss es auch nicht sein, aber ich finde die Position noch nicht ganz. Das Problem hatte ich auch in Innsbruck. Im Training hat es mir noch nicht getaugt, dafür waren die Weiten ganz okay. Ich muss nochmal genau reinschauen, nicht so verkrampft und verbissen sein. Sondern einfach mal entspannen und sagen: 'Leckt mich doch am Arsch.'"
Eisenbichler sieht noch Luft nach oben: "Einfach mal entspannen"
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Alle sechs DSV-Springer dabei
Insgesamt qualifizierten sich alle sechs deutschen Springer fürs letzte Springen der 69. Vierschanzentournee am Dreikönigstag (16:45 Uhr live bei Eurosport -
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Pius Paschke (17./127,5 m), Severin Freund (19./127 m), Constantin Schmid (30./123 m) und Martin Hamann (34./122,5 m) dürfen sich am Mittwoch Hoffnungen aufs Erreichen des zweiten Durchgangs machen.
Die Lehren der Quali: "Der beste Flug-Stoch, den es jemals gegeben hat"
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"Es waren positive Dinge dabei", sagte Horngacher im "ZDF". Der Sprung von Geiger sei allerdings "ziemlich bescheiden" gewesen: "Es war nicht unbedingt zufriedenstellend heute."
Geiger habe im Quali-Durchgang "noch ein bisschen was draufbauen" wollen: "Das hat sich nicht unbedingt bezahlt gemacht. Es ist eher schlecht geworden. Aber morgen ist ein neuer Tag. Wir müssen schauen, dass wir den Kopf über Wasser halten."
Kubacki nur Sechster - Österreich stark
Stark präsentierte sich das Team Austria in der Qualifikation: Mit Stefan Kraft (4./136 m), Daniel Huber (5./137,5 m), Michael Hayböck (7./138 m), Philipp Aschenwald (10./130,5 m) und Gregor Schlierenzauer (11./131 m) kamen gleich fünf Österreicher unter die Top 15.
Kraft und Huber lagen nur 2,2 bzw. 2,8 Punkte hinter Quali-Sieger Stoch.
"Fünf von sieben Zwetschgen": Schlierenzauer kämpft sich zurück
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Dawid Kubacki - Titelverteidiger, Tourneezweiter, sowie Vorjahressieger und Schanzenrekordhalter in Bischofshofen - kam mit 134,5 Metern auf Platz sechs.
Lanisek ausgeschieden - Lindvik wieder dabei
Überraschend ausgeschieden ist Anze Lanisek, zuletzt Zweiter in Innsbruck und bis dato Sechster in der Gesamtwertung. Nach einem Hüpfer auf nur 108 Meter ist die Vierschanzentournee für den Slowenen beendet.
Wieder dabei ist dagegen Marius Lindvik (Norwegen/15./128 m). Der Tourneezweite aus dem Vorjahr hatte die Springen in Garmisch-Partenkirchen und Innsbruck nach Platz drei in Oberstdorf wegen einer Zahn-OP verpasst.
"Der gibt sich nicht geschlagen": Granerud mit Quali-Bestweite
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Die Gesamtwertung führt Stoch vor dem letzten Springen mit 809,9 Punkten deutlich vor Kubacki (+15,2 Punkte), dem Gesamtweltcupersten Granerud (+20,6), Geiger (+24,7) und Eisenbichler (+33,4) an.
Das sagt Schuster zur Pointner-Kritik an Schlierenzauer
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Stellt Eure Fragen an unsere Skisprung-Experten: Am Mittwoch (6. Januar) beantworten Martin Schmitt und Werner Schuster ab 14 Uhr bei Instagram Eure Fragen zur Vierschanzentournee live. Schaltet ein bei Instagram.com/EurosportDE! Die Vierschanzentournee 2020/21: Alle Springen - Qualifikation und Wettkampf - in Oberstdorf (28.12./29.12.), Garmisch-Partenkirchen (31.12./1.1.), Innsbruck (2.1./3.1.) und Bischofshofen (5.1./6.1.) LIVE im Free-TV bei Eurosport 1 und bei Eurosport auf Joyn!
"Hier ist alles anders": Schmitt erklärt Bischofshofen-Springen
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