Andreas Wellinger und Richard Freitag scheiden aus Vierschanzentournee aus

Für Ex-Weltmeister Richard Freitag und Olympiasieger Andreas Wellinger ist die 69. Vierschanzentournee beendet. Wie erwartet fielen die beiden prominenten deutschen Skispringer der Reduzierung des Tourneeaufgebots von zwölf auf sechs Starter für die Springen in Österreich in Innsbruck am Sonntag und Bischofshofen am Mittwoch (beide live bei Eurosport) zum Opfer.

Andreas Wellinger

Fotocredit: Getty Images

"Wir wollen keine Unruhe reinbekommen und mit dem Team weitermachen", sagte Bundestrainer Stefan Horngacher am Samstag.
"Er hat einfach nicht die Leistung angeboten, die nötig ist, um im Team zu bleiben", sagte Eurosport-Experte Martin Schmitt über Andreas Wellinger: "Ihm hilft die Pause mehr. Er hat es bei einigen Springen nicht so hingekriegt, wie er es selbst gerne hätte. Er muss jetzt über eine Trainingsphase wieder zur Form finden."
Das Tournee-Aus für den formschwachen Wellinger, der nach einer Knie-OP um Anschluss kämpft, war nach dessen Scheitern in der Qualifikation für das zweite Springen praktisch sicher.
Freitag hatte zwar beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen den zweiten Durchgang erreicht, mit Platz 27 Horngacher aber nicht ausreichend Argumente für eine Nominierung geliefert. "Nach reiflicher Diskussion sind wird zu dem Entschluss gekommen, dass das noch zu wenig ist und wir mit der gleichen Mannschaft weiterfahren", sagte der Bundestrainer bei Eurosport.

Freitag kämpft um Anschluss

"Seine Leistungen waren nicht unverzichtbar", sagte Schmitt zu Eurosport.de: "Er hat sich sicher mehr erhofft und hat auch größeres Potenzial, das er momentan nicht so richtig abrufen kann."
Freitag habe aber die Möglichkeiten, zu einem späteren Zeitpunkt der Saison wieder zum Weltcupteam dazuzustoßen.
Mit nach Innsbruck, wo am Samstag (13:30 Uhr live bei Eurosport 1, Joyn PLUS+ und im Liveticker bei Eurosport.de) die Qualifikation für das Bergiselspringen ansteht, fahren somit der Gesamtzweite Karl Geiger, Markus Eisenbichler (5.), Martin Hamann (28.), Pius Paschke (29.), Severin Freund (31.) und Constantin Schmid (44.).
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Spielfilm mit klarem Hauptdarsteller: So lief das Neujahrsspringen

Quelle: Eurosport

Wellinger und Freitag realistisch

Neben Freitag und Wellinger sind aus der nationalen Gruppe für die beiden Heimspringen in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen auch Moritz Baer, Kilian Märkl, Luca Roth und David Siegel in Österreich nicht mehr dabei.
Wellinger hatte das Aus schon kommen sehen. "Ich bin so realistisch, dass die besten Sechs weiterfahren, und da gehöre ich momentan nicht dazu", hatte der Olympiasieger nach der verpatzten Qualifikation von Garmisch-Partenkirchen (Platz 53) gesagt.
Auch Freitag meinte in der "ARD" über seine Chancen, in Innsbruck an den Start zu gehen: "Ich glaub's eher nicht, dafür waren die anderen zu stark. Ich würde mich freuen, aber ich kann auch verstehen, wenn die Mannschaft so bleibt, wie sie ist."
Die Vierschanzentournee 2020/21: Alle Springen - Qualifikation und Wettkampf - in Oberstdorf (28.12./29.12.), Garmisch-Partenkirchen (31.12./1.1.), Innsbruck (2.1./3.1.) und Bischofshofen (5.1./6.1.) LIVE im Free-TV bei Eurosport 1 und bei Eurosport auf Joyn!
(SID)
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Analyse zu Garmisch: "Geigers Sprung war bärenstark"

Quelle: Eurosport

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