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Oberstdorf: Karl Geiger glückt mit Platz zwei in Quali Start in die Vierschanzentournee - Wetter macht Sorgen
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Publiziert 28/12/2021 um 19:22 GMT+1 Uhr
Karl Geiger ist mit Platz zwei in der Qualifikation von Oberstdorf gut in die Vierschanzentournee gestartet. Dem Deutschen fehlen nur 4,4 Punkte auf den Quali-Sieger Ryoyu Kobayashi aus Japan - eine ordentliche Ausgangslage für das Auftaktspringen der Tournee am Mittwoch. Neben Geiger überzeugen auch Markus Eisenbichler und Severin Freund. Sorgen machen Andreas Wellinger - und das Wetter.
Karl Geiger - Oberstdorf 2021
Fotocredit: Getty Images
Hoffnungsträger Karl Geiger winkte im strömenden Regen von Oberstdorf zufrieden in die Kamera und gratulierte artig seinem großen Rivalen Ryoyu Kobayashi.
Im ersten Kräftemessen der Topfavoriten bei der 70. Vierschanzentournee hatte Lokalmatador Geiger in der Qualifikation gegen den Japaner noch das Nachsehen - doch die Leistung des Weltcup-Spitzenreiters stimmt zuversichtlich.
"Ich bin sehr zufrieden. Die Grundvorstellung passt", sagte der 28-Jährige gelassen: "Ich kann morgen mit gutem Selbstvertrauen rangehen."
Im Duell gegen Kobayashi (16:00 Uhr live im TV bei Eurosport und im Liveticker) werden laut Geiger "mit Sicherheit" Nuancen entscheiden, aber: "Da werden auch noch ein paar andere mitreden."
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"Er ist bereit": Geiger erwischt glänzenden Start in die Tournee
Quelle: Eurosport
Oberstdorf: Geiger in Quali knapp hinter Kobayashi
Als bester deutscher Skispringer landete Geiger bei wechselhaften Windverhältnissen auf der Schattenbergschanze mit 127,5 m auf Platz zwei, knapp hinter Kobayashi (129,0 m).
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Dank starkem Absprung: Kobayashi fliegt in Oberstdorf zum Quali-Sieg
Quelle: Eurosport
Damit darf Geiger am Mittwoch mit einem guten Gefühl in die "Mission Tourneesieg" starten. "Der erste Sprung ist mir noch daneben gegangen, aber Sprung zwei und drei waren echt gut", fasste Geiger den gelungenen Dienstag zusammen.
Auch Markus Eisenbichler sprang mit der Tageshöchstweite von 132,0 m in den Favoritenkreis, wegen einer schlechten Landung wurde der sechsmalige Weltmeister aber Sechster.
Eisenbichler "brutal genervt"
"Wenn man den Sprung gesehen hat, dann kann man sich es ja denken. Die Landung war nicht gut und vom Tisch war es jetzt auch noch nicht so optimal. Aber die Landung hat mich echt brutal genervt", sagte der Siegsdorfer.
"Ich habe zurzeit ein bisschen Probleme mit der Symmetrie. An sich würde der Sprung schon ganz okay laufen, aber es ist noch nicht ganz optimal." Platz sechs tröste ihn daher "eigentlich nicht". Er habe sich zum Ziel gesetzt, "dass wir auf die Sprünge schauen und nicht auf das Ergebnis".
Eisenbichler weiter: "Ja, es ist ein Schritt in die richtige Richtung, aber es ist zurzeit echt zäh." Er glaube jedoch, "wenn der Knopf mal wieder aufgeht, dann könnte es schon ganz gut funktionieren".
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"Er zieht's noch durch": Eisenbichler segelt zur Quali-Bestweite
Quelle: Eurosport
Freund als Neunter "happy"
Insgesamt qualifizierten sich sechs DSV-Adler für das Tournee-Auftaktspringen im Allgäu.
Ex-Weltmeister Severin Freund (Rastbüchl), der sich über gute Leistungen im Continental Cup einen Startplatz gesichert hatte, wurde mit einem Sprung auf 126,0 m starker Neunter.
"Ich bin happy mit meinem Sprung und wie es gelaufen ist", sagte der 33-Jährige zufrieden.
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Schmitt von Freund-Rückkehr begeistert: "Die Form passt"
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Wellinger nach Ausscheiden ratlos
Pius Paschke wurde 17., Constantin Schmid als 20. und Stephan Leyhe als 38. dürfen am Mittwoch ebenfalls angreifen.
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Schmitt und Schuster analysieren: Das sind die Lehren der Quali
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Eine herbe Enttäuschung erlebte derweil Olympiasieger Andreas Wellinger: Mit einem völlig verpatzten Sprung auf 108,0 m verpasste der 26-Jährige als 51. hauchdünn die Qualifikation.
"Es ist echt schwer zu sagen, es ist kein großer Fehler zu sehen", sagte Wellinger zerknirscht. Im Vorjahr hatte es für ihn in Oberstdorf nur zu Platz 46 gereicht, in Garmisch-Partenkirchen war dann in der Qualifikation Endstation.
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Heftiger Rückschlag zum Auftakt: Wellinger verpasst die Quali
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Oberstdorf: Wetter macht Sorgen
Die Quali in Oberstdorf stand im Zeichen starker Windböen und musste nach 15 von 70 Springern unterbrochen werden.
Die Wettervorhersagen für Mittwoch machen wenig Hoffnung auf Besserung. Es werde "noch schlechter", prophezeite Geiger, der nur wenige Meter neben der Schanze aufgewachsen ist: "Aber im Endeffekt muss man sich darauf einstellen und dann einfach schauen, dass man einen guten Sprung macht."
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"Wahnsinnssituation": Schmitt und Schuster sehen Prevc-Sturz sehr kritisch
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Beim 70. Tournee-Jubiläum geht es für die deutschen Skispringer um den ersten Triumph seit Sven Hannawald vor 20 Jahren. Die Ouvertüre verlief nach Plan, Hoffnungen auf einen Heimsieg von Geiger so wie im Vorjahr sind mehr als berechtigt.
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(SID)
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