"Seine Idee war großartig", erklärte die Nummer 24 der Welt in ihrem Statement. Bei der zweiten Station der Adria Tour im kroatischen Zadar war bekanntgeworden, dass sich mit Grigor Dimitrov, Viktor Troicki, Borna Coric und Djokovic selbst gleich vier Spieler infiziert hatten. Später wurde auch noch Djokovics Trainer Goran Ivanisevic positiv getestet.
Dabei war schon im Vorfeld der Umgang der Spieler mit der Abstandsregelung kritisiert worden. Die Profis hatten sich mehrfach umarmt und hatten Partys gefeiert. "Es ist schwer, dass zu verurteilen, weil die Situation in Serbien und Kroatien anders ist. Die Leute handeln ohne Beschränkungen – nicht nur im Tennis", versuchte Vekic die anderen Umstände ich ihrer Heimat zu erläutern.
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Auch Simon unterstützt Djokovic

Sie sei sehr traurig, dass die Veranstaltung so geendet sei, denn Djokovic "hatte nur gute Absichten". Auch von der ATP-Tour erhält die Nummer eins der Welt Unterstützung. "Es gibt viele Leute, die froh darüber sind, Djokovic zu schwächen", meldete sich der ehemalige Top-Ten-Spieler Gilles Simon zu Wort.
Der Franzose sieht das Problem bei den Kritikern: "Sie beschuldigen ihn alleine und sagen, dass sie es besser gemacht hätten."
Djokovic selbst hatte sich seit dem Statement über seine Testergebnisse nicht mehr zu Wort gemeldet und befindet sich in Quarantäne.
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