Carlos Alcaraz spricht über seine Beziehung zu Jannik Sinner: "So viel Schaden wie möglich" und enge Freundschaft

Carlos Alcaraz hat sich zu seiner Rivalität mit Jannik Sinner geäußert. Dabei machte der aktuell verletzte Spanier einen Unterschied zwischen den Verhältnissen auf und neben dem Platz - bei letzterem sei er für eine Freundschaft offen. Alcaraz und Sinner sind dem Rest der Tennis-Welt sportlich in den vergangenen Jahren enteilt und haben die letzten neun (!) Grand-Slam-Titel unter sich aufgeteilt.

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Quelle: Eurosport

Die beiden Dominatoren des Tennis-Zirkus kennen sich im Grunde nur noch aus Finalspielen - sechsmal gab es das Traumfinale der besten Tennis-Spieler der Welt allein im vergangenen Jahr.
Alcaraz setzte sich 2025 in Roland Garros, bei den US Open und den Masters in Rom und Cincinnati durch, Sinner triumphierte bei den Australian Open, in Wimbledon und den ATP Finals.
Sportlich haben der Spanier und der Italiener die größtmögliche Rivalität, neben dem Platz verstehen sich die beiden Titelsammler aber offenkundig bestens.
"Wir zeigen der Welt, dass wir auf dem Platz unser Bestes geben und versuchen können, dem Gegner während des Spiels so viel Schaden wie möglich zuzufügen, uns gegenseitig zu besiegen, und dann, abseits des Platzes, einfach zwei Typen sind, die sich super gut verstehen", erklärte Alcaraz die mehrdimensionale Beziehung im Gespräch mit "Vanity Fair".

Alcaraz offen für Freundschaft

"Wir helfen uns gegenseitig, unser Bestes zu geben. Wir kämpfen für dasselbe Ziel, aber es gibt keinen Grund, einander zu hassen, nur weil wir dasselbe wollen", betonte der 23-Jährige, der bei den Australian Open zu Beginn des Jahres seinen siebten Grand-Slam-Titel gefeiert hat – dort übrigens zur Abwechslung nicht gegen Sinner, sondern gegen Novak Djokovic, der den Italiener im Halbfinale besiegt hatte.
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Finale: Alcaraz wehrt Sinner-Matchbälle ab und siegt - Highlights

Quelle: Eurosport

Was auffällt: Zwischen Sinner und Alcaraz herrscht keine Missgunst, sondern ein gutes Verhältnis – auch nach dramatischsten Momenten wie dem denkwürdigen French-Open-Finale 2025, als Sinner den sicher geglaubten Sieg noch an seinen Rivalen abgab.
”Wenn man auf diesem Niveau gegeneinander antritt, ist es kompliziert, eine enge Freundschaft zu pflegen", sagte Alcaraz, fügte allerdings direkt an: "Aber es ist möglich. Ich bin voll und ganz dafür.”

Alcaraz äußert vielsagenden Wunsch

Mit den großen Rivalitäten der Tennis-Geschichte könne die zwischen ihm und Sinner indes noch nicht mithalten, so Alcaraz.
"Es ist nicht vergleichbar mit den historischen Rivalitäten, die es im Tennis gegeben hat, denn wir haben beide noch so viele Jahre vor uns", sagte der Spanier und äußerte einen Wunsch für die Zukunft, der die gute Beziehung der beiden Weltklasse-Spieler noch einmal unterstreicht.
”Hoffentlich werden wir noch oft gegeneinander spielen, in vielen Finals, und dass wir uns die größten Turniere teilen werden.”
Aktuell fällt Alcaraz mit einer Sehnenscheidenentzündung im rechten Handgelenk aus.
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Highlights: Sinner beendet Siegeszug seines Landsmanns

Quelle: SNTV


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