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Elf der Woche: Mats Hummels, Thiago, Julian Draxler, Kerem Demirbay, Branimir Hrgota, Nicolai Müller
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Publiziert 22/12/2016 um 12:25 GMT+1 Uhr
Die Bundesliga-Elf der Woche des 16. Spieltags: Marwin Hitz steht im Tor der Auswahl, nachdem er seinem Team einen Punkt bei Borussia Dortmund festhält. Im Mittelfeld bilden diesmal zwei HSV-Akteure die Flügelzange, als kreative Köpfe agieren Julian Draxler, Thiago und Kerem Demirbay. Das Sturmzentrum besetzen die beiden Doppelpacker Florian Niederlechner und Branimir Hrgota.
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Tor:
Marwin Hitz (FC Augsburg): Hielt für den FC Augsburg das 1:1-Remis im Spiel bei Borussia Dortmund fest, war seiner Mannschaft einmal mehr ein sicherer Rückhalt und trieb die BVB-Offensive mit seinen Paraden fast zur Verzweiflung. Parierte sieben der insgesamt acht Schüsse, die er auf sein Tor bekam, und bestätigte seine aktuell starke Form.
Abwehr:
Marvin Plattenhardt (Hertha BSC): Der Linksverteidiger war beim 2:0 seiner Hertha gegen Darmstadt 98 zweifelsohne "Man of the Match". Defensiv erledigte Plattenhardt seine Aufgaben grundsolide, erzielte zusätzlich mit einem herrlichen Freistoßtreffer das 1:0 (53.) und bereitete außerdem das 2:0 von Salomon Kalou (66.) mit einer maßgenauen Flanke vor.
Mats Hummels (FC Bayern München): Der Innenverteidiger machte ein starkes Spiel in der Münchner Abwehr. Ab und zu unterlief ihm zwar ein Lapsus im Passspiel, doch das schmälerte seine Leistung nicht. In den Zweikämpfen robust, dazu sehr gut in der Spieleröffnung, vor allem mit weiten Bällen ins Sturmzentrum.
Gideon Jung (Hamburger SV): Der 22 Jahre alte Verteidiger hat maßgeblichen Anteil daran, dass der HSV in der Defensive wieder einigermaßen kompakt steht. Überzeugte auch beim 2:1-Sieg gegen Schalke und leistete sich dabei nur eine einzige Unkonzentriertheit, als er Yevhen Konoplyanka bei einem Klärungsversuch anschoss. Ansonsten aber eine tadellose Vorstellung des Youngsters.
Mittelfeld:
Filip Kostic (Hamburger SV): Der Serbe hat nach etlichen Anlaufschwierigkeiten zum Jahresabschluss seine beste Leistung im Hamburger Dress abgeliefert. Mit schier unerschöpflicher Power marschierte Kostic die linke Seite rauf und runter und war mit seinem Pendant auf der rechten Seite, Nicolai Müller, an nahezu jeder gefährlichen Aktion beteiligt. Müllers 1:0 legte der Neuzugang des VfB Stuttgart auf (60.) und holte eine Viertelstunde später mit einer Energieleistung zusätzlich einen Elfmeter heraus, den Johan Djourou allerdings verschoss. Auch defensiv unterstützte Kostic immer wieder Douglas Santos und nahm die rechte Schalker Seite so vollständig aus dem Spiel.
Julian Draxler (VfL Wolfsburg): Stellte sein Können im vermeintlich letzten Auftritt für die Niedersachsen noch einmal unter Beweis. Bewegte sich in der Offensive sehr geschickt und legte den Siegtreffer von Mario Gomez auf. Bestritt zudem die meisten Zweikämpfe aller Spieler auf dem Platz (31), gab die meisten Torschussvorlagen (6) und feuerte zudem viermal selbst auf das Gladbacher Tor. Alles in allem ein gelungener Abschlussball des Nationalspielers.
Kerem Demirbay (TSG 1899 Hoffenheim): Der 23-Jährige hat sich als Dreh- und Angelpunkt und Impulsgeber im Spiel der TSG etabliert. Den Führungstreffer von Sandro Wagner bereitete er gegen Werder Bremen ebenso vor wie weitere gefährliche Torchancen von Niklas Süle oder Jeremy Toljan. Beinahe jede gefährliche Aktion ging bei der TSG über Demirbay. Zudem überzeugte er mit ordentlicher Passquote (81 Prozent). In der 66. Minute musste er allerdings der defensiveren Ausrichtung von Trainer Julian Nagelsmann weichen und das Feld verlassen. Den späten 1:1-Ausgleich kassierte die TSG dennoch.
Thiago (FC Bayern München): Mit dem imaginären Taktstock in der Hand. Der Spanier war das Herzstück der Münchner im Spitzenspiel gegen Leipzig. Er dominierte mit seinen Kollegen das gesamte Mittelfeld und initiierte praktisch alle Angriffe der Bayern. Hatte die meisten Ballbesitzphasen auf dem Platz (113) und gewann überragende 21 Zweikämpfe. Glänzte zudem mit einem eigenen Treffer und einem Assist.
Nicolai Müller (Hamburger SV): Wirbelte unermüdlich auf der rechten Seite und servierte Bobby Woods Führungstreffer. Gab fünf Torschüsse ab und damit nur einen weniger als die komplette Schalke Mannschaft. 11,9 zurückgelegte Kilometer und 47 angezogene Sprints rundeten einen gelungenen Abend des 29-Jährigen ab.
Sturm:
Branimir Hrgota (Eintracht Frankfurt): Der 23 Jahre alte Stürmer hatte mit seinem Doppelpack (18., 85.) maßgeblichen Anteil am 3:0-Sieg der Frankfurter Eintracht gegen den FSV Mainz 05. Aymane Barkok setzte er vor dessen Treffer zum zwischenzeitlichen 2:0 zudem sehenswert per Hacke in Szene. Für Hrgota war es das erste Mal seit Mai 2013, dass er mehr als ein Tor in einem Spiel erzielte. Damals war er für Borussia Mönchengladbach gleich dreimal erfolgreich – Gegner war ebenfalls Mainz.
Florian Niederlechner (SC Freiburg): Der Stürmer erzielte gegen Ingolstadt den ersten Doppelpack seiner Bundesligakarriere und avancierte beim 2:1 zum Matchwinner für die Breisgauer. Bis zu seiner Auswechslung in der 78. Minute war Niederlechner ein ständiger Unruheherd und von der FCI-Defensive kaum zu halten. Der 26-Jährige gab die meisten Torschüsse aller Spieler auf dem Feld ab (5) und war mit starken 47 Ballaktionen fest ins Freiburger Spiel eingebunden.
Die Elf der Woche:
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