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Stefan Effenberg kritisiert BVB-Trainer Marco Rose wegen Hazard: "Da blutet mir das Herz"
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Publiziert 08/11/2021 um 13:07 GMT+1 Uhr
Stefan Effenberg hat nach der 1:2-Niederlage von Borussia Dortmund im Spitzenspiel gegen RB Leipzig Kritik an Trainer Marco Rose geübt. In seiner "Sport1"-Kolumne beleuchtete Effenberg die taktische Ausrichtung des BVB und stimmte Marco Reus in dessen System-Kritik zu. Auch die Position von Thorgan Hazard wertete Effenberg kritisch. Die Meisterhoffnungen der Borussen seien dennoch nicht gestorben.
Stefan Effenberg
Fotocredit: Getty Images
Die Stimmung bei Borussia Dortmund ist nach der 1:2-Niederlage gegen RB Leipzig am Samstag denkbar schlecht.
Zunächst hatte Marco Reus die von Trainer Marco Rose festgelegt Grundordnung in der ersten Hälfte kritisiert, später erklärte Ex-Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge das Meisterrennen angesichts von vier Punkten Rückstand auf den Rekordmeister für praktisch beendet.
Und auch Stefan Effenberg sparte im Anschluss an das Spiel nicht mit Kritik. In seiner "Sport1"-Kolumne schrieb der ehemalige Bayern-Star: "Wenn Rose sagt, dass Hazard einen guten Linksverteidiger abgegeben hat, dann muss ich sagen, da blutet mir das Herz."
Weiter führte Effenberg aus: "Wenn ich so einen kreativen Spieler als linken Verteidiger aufbiete - so einen stellst du doch nicht nach hinten." Darüber hinaus zeigte der 53-Jährige vollstes Verständnis für Reus' Systemkritik: "Dir fehlt dadurch eben einer im Mittelfeld, und das Dortmunder Spiel ist ja nun eben schnell nach vorn angelegt."
Effenberg: BVB auch mit Haaland zu schwach für den Titel
Das Fehlen von Erling Haaland wollte Effenberg nicht als Grund für die Niederlage gelten lassen. "Natürlich kann man nun sagen: Erling Haaland fehlt. Aber auch mit Haaland haben sie nicht das Zeug, um den Titel mitzuspielen", schrieb "Effe" und ergänzte: "Leipzig hat für mich auch das beste Saisonspiel gemacht, Dortmund dagegen war nicht wach."
Entgegen der Aussage von Rummenigge wollte Effenberg die Titelchancen des BVB aber nicht gänzlich abschreiben.
"Der Titel ist für den BVB natürlich noch nicht weg, es sind ja nur vier Punkte Rückstand auf den FC Bayern. Aber wenn sie so weiterspielen, wird das nichts", resümierte er.
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Quelle: Perform
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