Dem widersprach allerdings Özils Berater. "Wir fangen jetzt erst an, uns die Optionen mit allen Zahlen und Details anzusehen", sagte Erkut Sögüt bei ESPN.

"Wenn wir im Januar gehen wollen, muss ich mit Arsenal sprechen. In den nächsten sieben bis zehn Tagen wird es etwas klarer sein, denn jetzt, wo das Transferfenster offen ist, können die Dinge schneller gehen", erklärte er weiter.

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Eine offizielle Bestätigung von Fenerbahce gibt es auch noch nicht. Ein Sprecher des Klubs ließ eine Anfrage der Nachrichtenagentur "AFP" zunächst unkommentiert.

Angeblich soll Özil sich auf ein Jahresgehalt über fünf Millionen Euro geeinigt haben. Am Dienstagabend teilte der 32-Jährige bei Instagram ein altes Foto, das ihn am Ufer des Bosporus zeigt. "Diese Stadt...", kommentierte er die Aufnahme. Am Dienstag noch wurde Özil mit einem Wechsel in die Major League Soccer zu DC United in Verbindung gebracht.

Özil-Berater mit United-Boss befreundet

Dabei hätte nach Informationen von "Football.London" auch seine Marke "M10" in den USA beworben werden sollen. Zudem sollte ein Café von Özils Kaffeehauskette "39 Steps Coffee" im Audi-Field-Stadion von DC vergrößert werden. Weitere Planungen beinhalteten demnach auch eine eigene Merchandising-Linie für den Noch-Arsenal-Star.

Für ein Interesse des US-Klubs sprach noch die Tatsache, dass Özil-Berater Erkut Sögüt mit United-Geschäftsführer Sam Porter als befreundet gilt.

Doch auch das Gerücht, wonach Fenerbahce an dem Wechsel des ehemaligen deutschen Nationalspielers arbeitet, ist heiß. Der türkische Sender "NTVSpo" berichtete am Mittwoch ebenfalls von einer Einigung Özils mit dem Istanbuler Klub.

Demnach schließt sich der 32-Jährige noch im Januar Fenerbahce an und erhält einen Vertrag bis 2024. In den letzten Wochen sollen die türkischen Verantwortlichen schon an einer Verpflichtung gearbeitet haben.

Finanzierungsmodelle für Özils Gehalt?

Besonders das hohe Gehalt von Özil (aktuell rund 387.000 Euro pro Woche) machte Fenerbahce offenbar zunächst Sorgen. Doch mit Finanzierungsmodellen soll dieses Problem behoben worden sein.

Vor einigen Wochen hatte bereits Istanbuls Beiratsmitglied Murat Zorlu der "Bild am Sonntag" erklärt: "Zu 90 Prozent wird Özil sich uns in der Winterpause anschließen." Der "Telegraph" hatte hingegen noch vor Kurzem berichtet, Özil könnte bei Arsenal eine weitere Chance erhalten.

Dies scheint nun aber eher unwahrscheinlich. Welche Transfergerüchte sich als wahr erweisen, könnte sich schon sehr bald zeigen.

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(mit SID)

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