Kann Johannes Vetter im Finale eine überzeugendere Leistung zeigen?
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Am 15. und vorletzten Tag der Olympischen Spiele 2020 in Tokio ging es noch einmal in vielen Wettbewerben um die Medaillen.
In 19 Sportarten fanden Wettkämpfe statt, in allen 19 wurde um olympisches Edelmetall gekämpft.
Medaillenentscheidungen fielen beim Bahnradsport, Basketball, Baseball, Beachvolleyball, Boxen, Fußball, Golf, Handball, Kanu, Karate, Leichtathletik, Moderner Fünfkampf, Reitsport, Rhythmischen Sportgymnastik, Ringen, Synchronschwimmen, Volleyball, Wasserball und Wasserspringen.
Deutsche Medaillenchancen gab es insbesondere im Bahnradsport, im Kanu, im Karate, in der Leichtathletik und im Reitsport.
Olympia 2021: Die deutschen Medaillenchancen am Samstag
Leichtathletik: Marathon, Hochsprung, 10.000m und Speerwerfen
Mit der Leichtathletik begann der 15. Wettkampftag bereits um 6:00 Uhr Ortszeit in Tokio, 23:00 Uhr unserer Zeit. Der Marathon der Frauen stand auf dem Programm.
Aus deutscher Sicht gingen
Yisak Melat Kejeta, Deborah Schöneborn und Katharina Steinruck an den Start.
Kejeta wurde Sechste beim Doppelerfolg von Jepchirchir und Kosgei aus Kenia. Yisak Melat Kejeta (vorne Mitte) beim Marathon der Frauen
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Zum Auftakt der Night Session der Leichtathletik steht im
Hochsprung der Frauen das Finale um
12:35 Uhr an.
Marie-Laurence Jungfleisch belegte mit übersprungenen 1,93 m nur einen enttäuschenden zehnten Platz.
Der Sieg ging an die russische Hochspringerin Marija Lassiszkene.Ab
12:45 Uhr ging es mit dem
10.000-Meter-Rennen der Frauen weiter.
Konstanze Klosterhalfen zeigte eine ganz starke Leistung und blieb nur knapp über ihrer persönlichen Bestzeit.
Die 24-Jährige lief auf einen sehr guten achten Platz. Olympiasiegerin wurde die Niederländerin Sifan Hassan, die ihr zweites Gold in Tokio gewann, nachdem sie bereits über die 5000 m triumphieren konnte.
"Eine Wahnsinnsleistung!" Klosterhalfen mit Top-Zeit über 10.000 Meter
Quelle: Eurosport
Eine sehr große Enttäuschung erlebte
Johannes Vetter im
Speerwurf-Finale der Männer. Der 28-Jährige galt als Topfavorit auf den Olympiasieg, konnte seine Vorleistungen jedoch nicht annähernd bestätigen.
Mit 82,52 Metern und Platz neun nach den ersten drei Würfen verpasste er gar den Endkampf. Der zweite Deutsche
Julian Weber wurde
Vierter (85,30). Auf Bronze fehlten ihm nur 14 Zentimeter. Gold holte sich überraschend der Inder Neeraj Chopra mit 87,58 Metern.
Kanu: Einer-Kanadier, Zweier-Kanadier und Vierer-Kajak
Im Kanusport geht es mit den Sprintwettkämpfen weiter. Im Zweier-Kanadier der Frauen über 500 m haben Lisa Jahn und Sophie Koch das Finalticket gebucht, belegten dort jedoch unglücklicherweise nur den 4. Platz.
Im
Einer-Kanadier der Männer über 1000 m erreichte
Conrad Scheibner das Finale, konnte jedoch dort
keine Medaille gewinnen.
Sebastian Brendels Leistung reichte nicht, er schied im Halbfinale aus und nahm am B-Finale teil. Sebastian Brendel
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Auch die Entscheidungen im Vierer-Kajak der Frauen und Männer über 500 m fielen am Samstag. Zunächst gingen die deutschen Frauen Sabrina Hering-Pradler, Melanie Gebhardt, Jule Hake und Tina Dietze im Halbfinale ins Rennen und zogen souverän in den Endlauf ein. Dort scheiterten sie jedoch knapp an den Medaillenrängen.
"Mit dem letzten Drücker!" Deutscher Vierer fightet sich zu Gold
Quelle: Eurosport
Karate: Kumite
Beim
Karate wollte
Jonathan Horne in der Disziplin
Kumite bei den Männern (bis 75 kg) für Furore sorgen. Der 32-Jährige aus Kaiserslautern ging als Mitfavorit in der Gruppe A in den Wettkampf. Doch für ihn endete das Abenteuer Olympia tragisch.
In seinem zweiten Vorrunden-Kampf verletzte er sich schwer und musste den Kampf und das Turnier aufgeben. Olympiasieger wurde der Iraner Sajad Ganjzadeh.
Fiese Verletzung fünf Sekunden vor Schluss: Drama um Karatekämpfer Horne
Quelle: Eurosport
Bahnradsport: Madison
Im Bahnradsport stand das Madison bei den Männern an. Roger Kluge und Theo Reinhardt zählten zum erweiterten Favoritenkreis. Doch ein Sturz von Kluge beendete alle Hoffnungen auf eine Medaile. Gold ging an Dänemark.
Deutsche Medaillen-Träume geplatzt: Kluge stürzt im Madison
Quelle: Eurosport
Reitsport: Springreiten
Ebenfalls ohne Medaille blieb die deutsche Reiter-Equipe im
Mannschaftsfinale derSpringreiter. Das deutsche Trio
André Thieme, Maurice Tebbel und Daniel Deußer belegte nach den drei Umläufen einen enttäuschenden neunten Rang, was aber auch daran lag, dass Deußer nach einer Verweigerung seines Pferdes aufgab. Auch im Einzel gab es keine Medaille für die deutschen Springreiter. Olympiasieger wurde Schweden vor den USA und Belgien.
Drama um Deußer: Killer Queen verweigert Sprung im Team-Finale
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Olympia 2021: Deutsche Athleten im Fokus
Golf: Finalrunde
Beim Golf fiel in der Frauen-Konkurrenz die Entscheidung in der Finalrunde. Für Caroline Masson und Sophia Popov lief der letzte Tag sicher nicht wie geplant. Sie beenden beide das Turnier auf Even Par und einem geteilten 40. Platz. Gewinnerin der Goldmedaille ist die Weltranglistenerste Nelly Korda aus den USA mit einem Gesamtergebnis von 17 unter Par.
Wasserspringen: 10-Meter-Turm
Im
Wasserspringen ging es bei den Männern mit dem Wettkampf vom
10-Meter-Turm weiter.
Timo Barthel, als einziger Deutscher mit von der Partie, konnte sich jedoch nicht fürs Finale qualifizieren.
Gold und Silber ging an China. Cao Yuan siegte vor Yang Jian. Die Bronzemedaille ersprang sich der Brite Tom Daley.Wasserspringer Timo Barthel hat beim Turmspringen das Halbfinale erreicht
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Moderner Fünfkampf: Entscheidungstag
Beim Modernen Fünfkampf waren Fabian Liebig und Patrick Dogue (32.) ohne Medaillenchance. Nach dem abschließenden Laserrun beendeten sie den Fünfkampf auf den Rängen 19 und 20. Gold sicherte sich der Brite Joseph Choong vor Ahmed Elgendy (Ägypten) und dem Südkoreaner Jun Woong-Tae.
Fehlerfrei und im Zeitlimit: Fünfkämpfer Dogue mit starkem Ritt
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Bahnradsport: Bahnsprint Frauen und Keirin Männer
Im Bahnradsport wollten die deutschen Starter weiter Richtung Finale marschieren. Lea Sophie Friedrich und Emma Hinze überstanden im Sprintwettbewerb das Achtelfinale souverän und waren anschließend im Viertelfinale gefordert. Während sich Hinze fürs Halbfinale am Sonntag qualifizierte, schied Friedrich aus. Im Keirin der Männer schaffte es Maximilian Levy direkt ins Viertelfinale, Stefan Bötticher löste das Viertelfinal-Ticket über die Hoffnungsrunde.
Hinze wehrt Zielgeraden-Angriff der Niederländerin ab - Halbfinale!
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Samstag im TV bei Eurosport 1 und Live-Stream bei Eurosport mit Joyn PLUS+
Eurosport überträgt auch am Samstag, den 7. August, die olympischen Wettbewerbe in Tokio 2020 umfangreich live im TV sowie im Livestream bei Eurosport auf Joyn PLUS+.
"Der rockt das Ding": Ex-Weltmeisterin Obergföll glaubt an Vetter
Quelle: Eurosport
Olympia 2021: Superstars to watch
In den Mannschaftssportarten Basketball, Fußball sowie Handball kommt es bei den Männern jeweils zum absoluten Traumfinale.
Im
Basketball traf das
US-Team um NBA-Superstar Kevin Durant auf
Frankreich.
Dieses mal jedoch konnten sich die US-Amerikaner mit 87:82 durchsetzen und gewinnen die Goldmedaille. Bester Werfer des Matches war einmal mehr Superstar Kevin Durant mit 29 Punkten.
Final-Highlights: US-Basketballer halten Frankreich in Schach
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Im
Fußball bekommt es Titelverteidiger
Brasilien um Kapitän Dani Alves mit
Spanien zu tun.
Das Endspiel in Yokohama gewann Brasilien mit 2:1 n.V. Im
Handball wollte
Dänemark seinen Olympiasieg aus Rio wiederholen. Das Team um Superstar Mikkel Hansen forderte in der Neuauflage des Endspiels von 2016
Frankreich um Topstar Nikola Karabatic.
Die Equipe Tricolore konnte das Duell mit 25:23 gewinnen, sodass Karabatic zu seinem Karriereende nochmal einen großen Titel feiern kann.
Olympia 2021: Geheimtipps des Tages
"Die Wunderkinder holen Gold": Norwegen auf dem Beach-Thron
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Mit nur 24 (Mol) und 25 (Sörum) Jahren sind die Norweger die jüngsten Olympiasieger in der Geschichte des Beachvolleyball.
Gold für Anders Mol und Christian Sørum
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Auch im Baseball ging es um den Olympiasieg. Gastgeber und Topfavorit Japan musste gegen die USA ran. Dabei setzten sich die Asiaten mit 2:0 durch und feierten somit den ersten olympischen Titel.
Beim Synchronschwimmen fällt die Entscheidung in der Gruppen-Konkurrenz bei der freien Übung. Nach der technischen Übung führte das Team des Russischen Olympischen Komitees. Diese Führung konnten sie erfolgreich verteidigen. Das ROC-Team gewann Gold vor China und der Ukraine.
Und im Volleyball kämpften im Finale der Männer Frankreich und das Team des Russischen Olympischen Komitees um den Titel Olympiasieger von Tokio. Dabei siegten sensationell die Franzosen, die noch nie zuvor eine Olympia-Medaille gewonnen hatten.
Matchball ins Glück: So holten sich Frankreichs Volleyballer Gold
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Die großen Olympia-Geschichten
War es Tierquälerei? Das sagt Peking-Olympiasiegerin Schöneborn
Quelle: Eurosport