Amstel Gold Race 2026: Remco Evenepoel nimmt Revanche gegen Mattias Skjelmose - Triumph beim Ardennen-Klassiker

Remco Evenepoel hat beim Amstel Gold Race erfolgreich Revanche für seine Niederlage im Vorjahr genommen: Der Belgier vom Team Red Bull-Bora-hansgrohe setzte sich im Duell mit Titelverteidiger Mattias Skjelmose (Lidl-Trek) im Zielsprint durch und feierte seinen 74. Profisieg. Rang drei ging mit 1:59 Minuten Rückstand aus einer kleinen Verfolgergruppe an den Franzosen Benoît Cosnefroy (UAE).

Highlights: Revanche geglückt! Evenepoel stellt Titelverteidiger kalt

Quelle: Eurosport

Nach 257 Kilometern zwischen Maastricht und Valkenburg ließ Olympiasieger Evenepoel seinem einzigen Begleiter Skjelmose im Sprint keine Chance: Der Däne konnte seinen Coup aus dem letzten Jahr nicht wiederholen, als er beim Amstel Gold Race gegen die Superstars Evenepoel und Tadej Pogacar gewonnen hatte.
"Das ist sicher mein schönster Sieg in dieser Saison. Aber jeder Sieg ist neu und schön. Das Amstel ist nur eine kleine Stufe unter den Monumenten, deswegen ist es ziemlich hoch in meiner persönlichen Rangliste. Das ist wohl einer der acht schönsten Siege meiner Karriere. Ich habe Glück, dass ich viele Rennen gewinne, aber dieser Erfolg bedeutet mir eine Menge und ich bin sehr stolz auf ihn", sagte Evenepoel im Ziel-Interview.
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Evenepoel über seinen Amstel-Sieg: "Ich liebe dieses Rennen"

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Skjelmose erkannte die Überlegenheit seines Konkurrenten neidlos an: "Ich bin sehr zufrieden. Remco war ganz sicher - wie schon letztes Jahr - der Stärkste. Da hatte ich noch Glück, jetzt hat er mich knapp mit besseren Beinen geschlagen. Ich war am Limit und er hat mich nicht mal an den Anstiegen abgehängt. Ich habe alles gegeben und mehr war nicht drin."
Bester Deutscher beim 60. Amstel Gold Race war Georg Zimmermann (Lotto-Intermarché), der als 29. mit der ersten großen Gruppe in Ziel kam, knapp drei Minuten hinter dem Sieger. Dort beendete auch Maximilian Schachmann (Soudal Quick Step/44.) das Rennen.

Sturz kostet Visma alle Chancen

Pech hatte das niederländische Visma-Team bei seinem Heimrennen: Mitfavorit Matteo Jorgenson (USA) kam nach einem Crash des Franzosen Kévin Vauquelin (Ineos) zu Sturz und musste aufgeben.
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Sturz bringt Mitfavoriten um alle Chancen: Crash von Vauquelin und Jorgenson

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Die Vorentscheidung über den Sieg fiel innerhalb weniger Kilometer: Am Kruisberg, 42 km vor dem Ziel, ging der Franzose Romain Grégoire (Groupama) in die Offensive und nur Evenepoel und Skjelmose konnten ihm folgen. Die Verfolgergruppe wurde dann kurz darauf durch den Sturz dezimiert und konnte nie wieder den Anschluss herstellen.
Bei der vorletzten Passage des Schlussanstiegs am Cauberg konnte Gregoire einer Tempoverschärfung von Evenepoel nicht mehr folgen und musste seine beiden Begleiter vor der Schlussrunde ziehen und den Sieg unter sich ausmachen lassen.
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Evenepoel schlägt Skjelmose und gewinnt Amstel Gold Race

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Highlights: Favoritinnen ausgestochen - Ausreißer-Coup beim Amstel

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