Der Rastbüchler erklärte nach der Qualifikation zum Neujahrsspringen: "Ich habe Ziele immer über Emotionen definiert und es fällt mir schwer, für Peking irgendeine Art von Emotion aufzubauen."
Welche Ziele er in diesem Jahr stattdessen anvisiert, ließ Freund allerdings offen.
2018 bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang fehlte Freund aufgrund eines Kreuzbandrisses. Vier Jahre zuvor hatte er das deutsche Quartett im Teamspringen im russischen Sotschi zum Olympiasieg geführt.
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Dennoch bleibt der Reiz für den Weltcupsieger der Saison 2014/2015 in Peking aus.
"Natürlich sind die Olympische Spiele immer etwas Großartiges für alle Sportler, aber ich habe nicht das Gefühl, dass ich da hin muss oder hin will", so Freund im Gespräch mit dem "ZDF". Auf die Frage, ob er sich Chancen ausrechne, in Peking zum deutschen Aufgebot zu gehören, antwortete er: "Keine Ahnung."

Freund in Oberstdorf disqualifiziert

In Garmisch-Partenkirchen bestätigte der ehemalige deutsche Vorzeigespringer den starken Eindruck aus Oberstdorf. Beim Auftaktspringen zur Tournee hatte er in der Qualifikation den neunten Platz belegt, war aber disqualifiziert worden.
Trotz seiner guten Leistung in Garmisch-Partenkirchen sah Freund Verbesserungspotenzial: "Die Landung war nicht so gut. Es ist ein bisschen schwierig vom Licht her, die Sonne steht genau hinterm Berg. Das kann man auf jeden Fall besser machen."
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"Super, Sevi!" Freund setzt das nächste Ausrufezeichen

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