Vierschanzentournee: Alle Schanzen und Austragungsorte im Überblick - Daten, Schanzenrekorde, letzte deutsche Sieger

Zwischen 29. Dezember 2022 und 6. Januar 2023 fand die Vierschanzentournee statt. Traditionell fand der Auftakt des Skisprung-Highlights in Oberstdorf statt, später ging es für die Könige der Lüfte weiter nach Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen. Was zeichnet die einzelnen Schanzen der Vierschanzentournee 2022/23 aus? Hier gibt es alle Informationen zu den Austragungsorten.

Schmitt erklärt: Das sind die vier Schlüssel zum perfekten Sprung

Quelle: Eurosport

Oberstdorf, Garmisch-Patenkirchen, Innsbruck, BIschofshofen - ein ikonisches Quartett, welches die Skisprung-Fans seit 1953 im Rahmen der Vierschanzentournee Jahr für Jahr begeistert.
Pünktlich zur Jahreswende steigt in Deutschland und Österreich die Vierschanzentournee 2022/23. Traditionell fand das Auftaktspringen auf der berüchtigten Schattenbergschanze (HS 137) in Oberstdorf statt (28. und 29. Dezember 2022). Beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen (31. Dezember und 1. Januar 2023) rückte die Große Olympiaschanze (HS 142) in den Fokus, ehe es über die Grenze nach Österreich ging.
In der Heimat der ÖSV-Adler kann es auf der Bergiselschanze (HS 128) in Innsbruck stets bereits zu einer Vorentscheidung kommen (3. und 4. Januar 2023). Das Finale fand letztlich beim Dreikönigsspringen auf der Paul-Außerleitner-Schanze (HS 142) in Bischofshofen statt (5. und 6. Januar).
Doch was zeichnet die vier Austragungsorte der Vierschanzentournee 2022/23 aus? Hier gibt es alle Informationen zu den Schanzen des Saison-Highlights.

Vierschanzentournee: Daten zur Schattenbergschanze in Oberstdorf

Die Schattenbergschanze in Oberstdorf bildet wie üblich den Auftakt der Vierschanzentournee. Der Heimvorteil der deutschen Skispringer auf den ersten beiden Etappen schlug sich in der Geschichte besonders hier nieder. 22-mal konnte sich ein DSV-Adler in Oberstdorf den Auftaktsieg sichern und damit in der Gesamtwertung vorlegen.
Der letzte deutsche Sieger auf der Schattenbergschanze - heute auch unter dem Namen Audi Arena Oberstdorf bekannt - war Karl Geiger in der Saison 2020/21. Damals reichte es für ihn zum zweiten Rang in der Gesamtwertung.
Der unangefochtene Dominator von Oberstdorf kommt jedoch aus Japan. Ryoyu Kobayashi gewann drei der letzten vier Springen. Den Auftakt in die Vierschanzentournee 2022/2023 gewann jedoch Halvor Egner Granerud aus Norwegen.
Die wichtigsten Daten zur Schattenbergschanze:
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Granerud springt nur knapp am Schanzenrekord vorbei

Quelle: Eurosport

Vierschanzentournee: Daten zur Großen Olympiaschanze in Garmisch-Partenkirchen

Nach Oberstdorf kommt Garmisch-Partenkirchen - und damit auch die Schanze mit der größten Gesamthöhe der Vierschanzentournee (149 Meter). Mit 13 Siegen waren die DSV-Adler in der Wintersport-Hochburg deutlich weniger erfolgreich als beispielsweise in Oberstdorf.
Der letzte deutsche Sieger in Garmisch-Partenkirchen war Sven Hannawald. In der Saison 2001/2002 entschied der zweimalige Weltmeister übrigens auch alle vier Springen für sich - ein Kunststück, das nur ihm, Kamil Stoch (2017/18) und Ryoyu Kobayashi (2018/19) gelang. 2022/2023 feierte der spätere Gesamtsieger Halvor Egner Granerud seinen zweiten Sieg bei dieser Tournee.
Die wichtigsten Daten zur Großen Olympiaschanze:

Vierschanzentournee: Daten zur Bergiselschanze in Innsbruck

Am 3. und 4. Januar gastieren die Könige der Lüfte auf österreichischem Boden. Die Bergiselschanze in Innsbruck bietet aufgrund ihrer Nähe zur Tiroler Landeshauptstadt ein unvergleichliches Panorama auf die Alpenmetropole.
Für die deutschen Skispringer war diese Schanze bislang aber kein gutes Pflaster. Lediglich elfmal stand ein Deutscher am Bergisel ganz oben - Richard Freitag gelang dies als letztem DSV-Adler in der Saison 2014/15. 2022/2023 war Dawid Kubacki nicht zu schlagen. Der Pole verkürzte den Rückstand in der Gesamtwertung vor dem Abschlussspringen.
Die wichtigsten Daten zur Bergiselschanze:

Vierschanzentournee: Daten zur Paul-Außerleitner-Schanze in Bischofshofen

Den krönenden Abschluss der Vierschanzentournee 2022/23 bildet wie üblich die Paul-Außerleitner-Schanze in Bischofshofen. Doch wie auch in Garmisch-Partenkirchen warten auch hier die deutschen Skispringer seit der Saison 2001/02 (Sven Hannawald) auf einen Sieg.
Dawid Kubacki stellte am 6. Januar 2019 mit einer Weite von 145 Metern einen neuen Schanzrekord - der weiteste Sprung in der Geschichte der Vierschanzentournee. 2022/2023 krönte sich Halvor Egner Granerud in Bischofshofen mit seinem dritten Tagessieg zum Gesamtsieger.
Die wichtigsten Daten zur Paul-Außerleitner-Schanze:

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Nur Granerud besser: Kubacki untermauert Favoritenrolle in der Quali

Quelle: Eurosport

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