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Monteiro hofft auf WTCC-Rückkehr in China

Monteiro hofft auf WTCC-Rückkehr in China
Von FIA WTCC

09/10/2017 um 16:00Aktualisiert 12/10/2017 um 06:59

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Im vierten und letzten Teil der Videoserie über die Genesung von Tiago Monteiro spricht der Rennfahrer aus Portugal über seinen Wunsch, bald wieder zu fahren.

Die Videoserie dokumentiert die Entschlossenheit des aktuellen Tabellenführers in der FIA Tourenwagen-WM, erneut in den Wettbewerb eingreifen zu wollen. Er steht unmittelbar vor der Entscheidung, ob er bei den WTCC-Rennen von China dabei sein kann oder nicht.

„Die Ärzte zeigten sich zuversichtlich, dass die entstandenen Verletzungen keine bleibenden Schäden verursachen würden“, erklärt Monteiro.„Aufgrund der großen Kräfte, die beim Unfall entstanden sind, habe ich Probleme mit den Augen. Doch das sollte sich mit der Zeit wieder geben. Es ist nur eine Frage dessen, wie lange es dauert. Ich denke, es war noch in Barcelona, als mir die Ärzte versicherten, dass nichts davon permanent so bleiben würde. Ich sagte ihnen aber gleich: Ich habe nicht viel Zeit. Denn ich hätte in nur einem Monat oder eineinhalb ein Rennwochenende zu absolvieren. Ich müsste bereit sein. Manche der Ärzte meinten da nur: Warten wir ab. Andere sagten: Nun, manche Verletzungen heilen schneller als andere. Sie sagten mir, es gäbe eine Chance, dass ich in China fahren könnte.“

„Ich muss sagen, ich bin beeindruckt, wie rasch sich binnen vier oder fünf Tagen Besserung einstellte. Das kann natürlich auch gefährlich sein, denn ich will mehr machen als ich sollte. Andererseits ist da das Rennen in China, was ansteht. Und ich will dort dabei sein.“

„Mein komplettes Team steht hinter mir und unterstützt mich, damit ich bereit dafür bin. Die Ärzte, die Physiotherapeuten, meine Familie – alle denken nur an das eine Ziel. Ich selbst denke nur an das eine Ziel. Es ist ein Rennen gegen die Zeit.“

„Jetzt kommt allmählich die Zeit, schon in ein paar Tagen, wenn mir mein Körper sagen kann, ob ich am Rennen teilnehmen kann oder nicht. Auch die Ärzte werden mir ihren Rat geben. Sie werden mich nicht starten lassen, wenn es nicht sicher wäre. Sollte das Risiko bestehen, dass ich mich nicht erhole oder dass ich noch nicht wieder ausreichend genesen bin, um einen weiteren Unfall wegzustecken, dann darf ich nicht fahren. Das ist nachvollziehbar. Doch tief in meinem Inneren glaube ich weiter fest daran, dass ich in China antreten kann.“

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