Olympia 2026 - Emma Aicher, Philipp Raimund, Daniela Maier & Co. - alle deutschen Medaillengewinner der Winterspiele

Insgesamt 22 Medaillen haben deutsche Athleten bisher bei Olympia 2026 in Mailand und Cortina d'Ampezzo gesammelt. Damit bleibt Team D noch hinter der Bilanz der letzten Winterspiele in Peking 2022 zurück. Bisher gab es sechs deutsche Goldmedaillen, hinzu kommen jeweils achtmal Silber und Bronze. Das erste Edelmetall holte Emma Aicher gleich am Auftakttag der Wettkämpfe.

Siegerehrung: Deutsche Gold-Rodler strahlen um die Wette

Quelle: Eurosport

Die 22-jährige Skirennfahrerin gewann in der Abfahrt von Cortina d'Ampezzo Silber - lediglich 0,04 Sekunden fehlten Aicher zur Goldmedaille.
Die größten Erfolge aus deutscher Sicht wurden im Eiskanal von Cortina gefeiert - 16 der insgesamt 22 Medaillen holten die Rodler, Skeletonis und Bobfahrer.
Die erste Goldmedaille für Deutschland gab es dementsprechend auch im Eiskanal und ging an den Rodler Max Langenhan.
Die Übersicht über alle deutschen Medaillen bei den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina d'Ampezzo.

Eiskanal-Medaillenregen auch im Viererbob

Die deutschen Bobpiloten waren auch im Viererbob bei Olympia 2026 das Maß der Dinge im olympischen Eiskanal von Cortina. Johannes Lochner triumphierte zu seinem Karriereende zusammen mit seinen Anschiebern Thorsten Margis, Jorn Wenzel und Georg Fleischhauer vor Rekord-Weltmeister Francesco Friedrich und dem Schweizer Michael Vogt. | Zum Bericht

Gold- und Silbermedaille im Zweier-Bob

Auch zum Ende der Olympischen Winterspiele bleibt der Eiskanal von Cortina ein Erfolgsgarant aus deutscher Sicht: Laura Nolte sicherte sich zum zweiten Mal die Goldmedaille bei Olympischen Spielen. Die Weltmeisterin setzte sich mit Anschieberin Deborah Levi souverän durch und wiederholte ihren großen Erfolg von Peking 2022. Hinter Nolte holte Lisa Buckwitz mit Neele Schuten die Silbermedaille. | Zum Bericht
picture

Doppelsieg im Eiskanal: Nolte rast zu Gold - Buckwitz jubelt über Silber

Quelle: Eurosport

Maier mit Start-Ziel-Sieg zur Goldmedaille

Vier Jahre nach dem Drama von Peking, bei dem sie zunächst als Vierte ins Ziel gekommen war, dann aber am Grünen Tisch doch noch Bronze gewann, holte sich Daniela Maier im Skicross souverän ihr Olympia-Gold. Dabei dominierte die 29-Jährige alle Läufe von Achtelfinale bis Halbfinale vom Start bis zum Zielstrich - und führte auch im Finale von Beginn an. | Zum Bericht
picture

Olympiasiegerin! Maier schnappt sich Gold im Skicross

Quelle: Eurosport

Gimmler und Rydzek feiern Bronze-Coup

Vier Jahre nach dem Olympiasieg von Katharina Hennig Dotzler und Victoria Carl holten Laura Gimmler und Coletta Rydzek überraschend Bronze im Teamsprint - und damit die erlösende erste Medaille für den deutschen Skiverband bei den Langlauf-Wettkämpfen in Val di Fiemme. Dabei rang Rydzek in einem packenden Sprint die Norwegerin Julie Bjervig Drivenes nieder. | Zum Bericht
picture

Highlights: Gimmler und Rydzek erkämpfen Bronze im Teamsprint

Quelle: Eurosport

Deutscher Dreifach-Sieg im Zweierbob

Wie schon 2022 in Peking waren die Deutschen im Zweierbob einmal mehr eine Klasse für sich. Johannes Lochner und sein Anschieber Georg Fleischhauer gewannen mit deutlichem Vorsprung die Goldmedaille vor Francesco Friedrich. Adam Ammour sicherte sich bei seiner Olympia-Premiere die Bronzemedaille. | Zum Bericht
picture

Gold, Silber und Bronze! Deutsches Podium im Zweier-Bob

Quelle: Eurosport

Trotz Patzer in der Kür: Hase/Volodin holen Bronze

Das deutsche Eiskunstlauf-Paar Minerva-Fabienne Hase und Nikita Volodin hatte nach dem Kurzprogramm noch in Führung gelegen. Dann aber patzte Hase beim doppelten Axel und beim Salchow und der Traum von Gold platzte. Mit Bronze konnte das Berliner Duo beim Olympiasieg der überragenden Japaner Riku Miura und Ryuichi Kihara dennoch zufrieden sein - und wenig später bei der Siegerehrung wieder strahlen. | Zum Bericht
picture

Bittere Patzer kosten Hase/Volodin Gold: "Das reicht nicht"

Quelle: Eurosport

Nolte holt im Hundertstel-Krimi Silber

Und noch einmal der Eiskanal: Laura Nolte weinte bittere Tränen, weil es am Ende "nur" die Silbermedaille im Monobob war. Im letzten von vier Läufen fiel die 27-Jährige aber noch hinter die US-Amerikanerin Elana Meyers Taylor zurück und verlor Gold mit der Winzigkeit von 0,04 Sekunden. | Zum Bericht
picture

So knapp! Nolte verliert Gold in Hundertstelentscheidung

Quelle: Eurosport

Medaillenregen für deutsche Skeletonis

Olympiasieger Matt Weston war nicht beizukommen, hinter dem Briten aber sicherten sich gleich zwei Deutsche Edelmetall im Skeleton: Axel Jungk und Christopher Grotheer holten Silber und Bronze im Einzel. Bei den Damen ergab sich dasselbe Bild: Silber und Bronze für Susanne Kreher und Jacqueline Pfeifer. Die logische Konseqenz: Im Mixed-Wettbewerb holten die deutschen Teams ebenfalls Silber (Kreher/Jungk) und Bronze (Pfeifer/Grotheer). | Zum Bericht
picture

Silber-Garanten unter sich: Kreher/Junkg schlagen wieder zu

Quelle: Eurosport

Teamstaffel holt Rodel-Gold

Immer wieder ein Highlight aus deutscher Sicht: Die Teamstaffel der Rennrodler. Max Langenhan und Julia Taubitz, die Doppelsitzern Tobias Wendl und Tobias Arlt sowie Dajana Eitberger und Magdalena Matschina waren bereits jeweils mit Gold, Silber und Bronze dekoriert - nun aber rasten sie gemeinsam zu Olympia-Gold. Anschließend gab Olympiasiegerin Taubitz den Partybefehl: "Reißt die Hütte ab!" | Zum Bericht
picture

"Reißt die Hütte ab!" Taubitz gibt Party-Befehl für Gold-Staffel

Quelle: Eurosport

Goldserie von Wendl/Arlt reißt im Doppelsitzer

In einem extrem engen Rennen verpassten die beiden "Tobis", die seit 2014 bei allen Olympischen Winterspielen Gold gewonnen hatten, den erneuten Olympiasieg zwar knapp - am Ende glänzte Bronze aber beinahe genauso hell wie Gold. "Das ist nicht in Worte zu fassen", sagte Tobias Wendl, "diese Bronzemedaille bedeutet alles. Fast noch mehr als die anderen!" | Zum Bericht
picture

Jubel über Rekord-Podium bei Doppelsitzern Wendl/Arlt

Quelle: Eurosport

Trotz Tränen-Tag: Eitberger/Matschina holen Silber

"Es war heute gefühlt der schlimmste Tag. Ich habe seit heute morgen um 7:00 Uhr im Zehn-Minuten-Takt nur geheult", sagte Dajana Eitberger im Eurosport-Interview nach dem Rennen. Die Sehnsucht nach ihrem kleinen Sohn hatte die 35-Jährige am Wettkampftag umgetrieben, am Abend aber konnte sie diese in die nötige Motivation umwandeln. Gemeinsam mit Magdalena Matschina fuhr sie zu Olympia-Silber und krönte somit noch einmal ihre so erfolgreiche Karriere, die sie am Ende der Saison beenden wird. | Zum Bericht
picture

Tränen-Interview: Eitberger und Matschina rühren Geisenberger

Quelle: Eurosport

Taubitz auf Langenhans Spuren

Nach Max Langenhan feierte Julia Taubitz im Einsetzer die nächste Goldmedaille der deutschen Rennrodler. Die 29-Jährige aus dem Erzgebirge dominierte ähnlich souverän wie schon ihr Teamkollege bei den Männern, während Landsfrau Merle Fräbel nach einem Patzer im dritten Lauf alle Medaillenchancen begraben musste. | Zum Bericht
picture

Fast eine Sekunde Vorsprung! Taubitz fährt Gold souverän nach Hause

Quelle: Eurosport

Aicher und Winkelmann landen Coup in der Kombination

Die alpine Team-Kombination feierte bei den Winterspielen 2026 ihre Premiere - mit glänzendem Ausgang aus deutscher Sicht. Emma Aicher trat gemeinsam mit Teamkollegin und Freundin Kira Weidle-Winkelmann an, diesmal allerdings nicht in der Abfahrt, sondern im Slalom. Kurios: Erneut fehlten fünf Hundertstelsekunden zu Gold. Die Freude war dennoch riesengroß. "Zusammen eine Medaille zu holen, ist schon richtig cool", freute sich Emma Aicher im Eurosport-Interview. | Zum Bericht
picture

Traumlauf: Aicher macht Team-Medaille für Deutschland perfekt

Quelle: Eurosport

"Hille" triumphiert: Raimund überrascht alle

Noch nie zuvor hatte Philipp Raimund einen Weltcup gewonnen. Dann aber überraschte der 25-Jährige auf der Normalschanze von Predazzo nicht nur die gesamte Konkurrenz, sondern wohl auch ein wenig sich selbst. Mit Sprüngen auf auf 102,0 m und 106,5 m sicherte er sich die Goldmedaille vor dem Polen Kacper Tomasiak sowie dem Japaner Ren Nikaido und dem Schweizer Gregor Deschwanden. "Das kann einfach nichts toppen. Natürlich gibt es auch außerhalb des Sports noch wichtigere Dinge - aber ich bin einfach nur extrem stolz auf mich selbst", schwärmte der frischgebackene Olympiasieger anschließend im Interview mit Eurosport. | Zum Bericht
picture

Pure Freude: Olympiasieger Raimund kann sein Glück kaum fassen

Quelle: Eurosport

Langenhans Krönung im Eiskanal

Die erste deutsche Goldmedaille bei den Winterspielen 2026 fuhr Rennrodler Max Langenhan ein. In allen vier Läufen war der 26-jährige Thüringer einen neuen Bahnrekord gefahren - und konnte sein Glück nach der Zieleinfahrt im entscheidenden vierten Durchgang kaum Glücken. Besonders rührend: Langenhan widmete den Olympiasieg seinem verstorbenen Jugendtrainer. Ein Moment, der in Erinnerung bleiben wird. | Zum Bericht
picture

Langenhan widmet Gold verstorbenem Trainer: "Habe mir mal geschworen ..."

Quelle: Eurosport

Trotz Drama um Preuß: Mixed-Staffel holt Bronze

Die deutschen Biathleten erlebten in der Mixed-Staffel von Antholz eine regelrechtes Wechselbad der Gefühle. Bei sieben von acht Schießeinlagen Justus Strelow, Philipp Nawrath, Vanessa Voigt und Franziska Preuß fehlerfrei - dann aber unterlief der Gesamtweltcupsiegerin des vergangenen Jahres ausgerechnet beim entscheidenden Stehendschießen eine Strafrunde. Weil aber auch die norwegische Schlussläuferin Maren Kirkeeide patzte, reichte es für die DSV-Staffel noch zu Bronze. | Zum Bericht
picture

Thriller um Medaillen mit happy end: Die Highlights der Mixed-Staffel

Quelle: Eurosport

Aicher bricht den Bann

Lediglich 0,04 Sekunden fehlten Emma Aicher in der Abfahrt von Cortina d'Ampezzo zum Olympiasieg. Die 22-jährige Allrounderin gewann hinter der US-Amerikanerin Breezy Johnson die Silbermedaille und sorgte somit für den ersten Höhepunkt aus deutscher Sicht bei den Winterspielen 2026. Überschattet wurde die Abfahrt auf der Tofana allerdings vom schweren Sturz der Speed-Queen Lindsey Vonn. | Zum Bericht
picture

Highlights: Aicher schrammt nur knapp am Olympiasieg vorbei und holt Silber

Quelle: Eurosport

picture

Bugs Bunny interviewt Snoop Dogg: "Versuche, mich zurückzuhalten"

Quelle: Eurosport


Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung